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Flutsichere Gullys fürs Terrassenufer

Auf der zentralen Straße wird es jetzt eng. Ab 3. April ist sie halbseitig gesperrt.

© Archiv: Sven Ellger

Von Peter Hilbert

Ein ungewöhnliches Bild bietet sich derzeit am Terrassenufer. In der Fahrbahnmitte ist zwischen der Lothringer und der Steinstraße ein Streifen links und rechts mit rot-weißen Kegeln abgesperrt. An denen muss sich jetzt der Verkehr vorbeischlängeln. Aufgrund der Enge sind die Parkplätze an der Elbseite gesperrt. Einen Monat lang wird dieser Abschnitt des Terrassenufers saniert. Zum Auftakt werden 23 Gullys erneuert, erklärt Daniel Kalweit. Als Techniker ist er bei der Stadtentwässerung Dresden dafür zuständig.

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Dabei setzt das Unternehmen auf Bewährtes. Eingebaut werden 14 Super-Gullys aus hochwertigem Guss, die nach dem Vorbild der alten Dresdner Schachtabdeckungen mit konischem Rahmen entwickelt wurden. Sie halten selbst auf stark befahrenen Straßen wie dem Terrassenufer 25 Jahre, ohne abzusacken. Herkömmliche Gullys mussten alle sechs bis acht Jahre gewechselt werden, weil sie absacken und ausbrechen. Die Stadtentwässerung lässt seit 2011 diese soliden Schachtabdeckungen herstellen und hat schon über 1 000 davon eingebaut.

Im niedrigeren Bereich des Terrassenufers vor der Carolabrücke werden neun hochwassersichere Gullys eingebaut, erläutert Kalweit. Naht eine Flut, verschließt der drehbare Deckel die Lüftungsöffnungen.

Ab nächstem Mittwoch wird auf der elbabwärts liegenden Seite der Straße gebaut, sodass die Verkehrsführung etwas anders wird.

Ernst wird es nach Ostern. Am 3. April beginnt der Straßenbau. Dann wird das Terrassenufer in diesem Abschnitt zur Einbahnstraße Richtung Augustusbrücke. In der Gegenrichtung wird der Verkehr bis zum 15. April bereits ab der Devrientstraße großräumig über die Wilsdruffer Straße zum Sachsenplatz umgeleitet. In dieser Zeit wird der alte Asphalt abgefräst. Später bringt ein Deckenfertiger einen neuen Belag auf.