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Bischofswerda

Fördergeld für die Westlausitz

Über eine halbe Million Euro kann jetzt in Projekte der Westlausitz fließen. Nun sind gute Ideen gefragt.

Über eine halbe Million Euro kann jetzt in Projekte der Westlausitz fließen.
Über eine halbe Million Euro kann jetzt in Projekte der Westlausitz fließen. © Patrick Seeger/dpa

Bischofswerda. Der Förderregion Westlausitz stehen aktuell rund 640.000 Euro für lokale Projekte zur Verfügung. Das Geld kommt aus dem europäischen Programm „Leader“ für Projekte im ländlichen Raum. Vereine, Unternehmen, Kommunen, aber auch Privatpersonen haben jetzt die Chance, Vorschläge beim Management der Förderregion einzureichen, um ein Unterstützung ihre Vorhaben zu erhalten. Das ist bis Ende Januar möglich.

Die Vorhaben sollten sich um die soziale und kulturelle Infrastruktur, den Tourismus, die Vermarktung regionaler Produkte oder regionales Kulturgut und Brauchtum drehen. Innerhalb der Förderregion trifft ein Koordinierungskreis die endgültige Auswahl. In diesem Jahr floss zum Beispiel Geld in die Sanierung und Wiedernutzung eines ehemaligen Bauernhauses in Goldbach. Dort entstand Wohnraum für eine junge Familie und der Grundstein zur Entwicklung eines kleinen Gewerbes. 

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Wenn es in den Innenstädten nach gebrannten Mandeln riecht, die Tage kürzer und die Abende länger werden, dann steht die Weihnachtszeit vor der Tür.

Im Vorjahr unterstützte die Förderregion auch ein Gedenkbuch für die Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde in Arnsdorf. Für das neue Nutzungskonzept der Alten Weberei in Großröhrsdorf gab es ebenfalls eine Förderung, um einige Beispiele zu nennen. 

Zur Förderregion gehören derzeit zwölf Städte und Gemeinden – darunter Elstra, Großröhrsdorf, Großharthau, Ohorn, und Rammenau. In den Städten Bischofswerda, Großröhrsdorf und Pulsnitz sind investive Maßnahmen nur in den ländlich geprägten Ortsteilen förderfähig. (SZ)

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