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Fördermillionen für die Albertbrücke

Das Land stimmt dem schnellen Sanierungsstart zu. Insgesamt sollen über 16 Millionen Euro als Zuschuss fließen.

© Marco Klinger

Peter Hilbert

Dresden. Der lange Streit um die Sanierung der Albertbrücke ist endgültig beigelegt. Der Freistaat ebnet jetzt den Weg dafür, dass die Arbeiten an dem maroden Bauwerk so schnell wie möglich beginnen können. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) hat dem sogenannten förderunschädlichen vorzeitigen Baubeginn zugestimmt, teilt Sprecherin Isabel Siebert mit. Damit kann die Stadt mit dem Bau noch vor der offiziellen Bestätigung der Fördermittel beginnen.

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Ursprünglich sollte die Sanierung im September dieses Jahres starten. Doch das war verschoben worden, da die FDP eine Verkehrsführung ohne Vollsperrung gefordert hatte und dabei zeitweise von der CDU-Stadtratsfraktion unterstützt wurde. Doch die Sanierung der maroden Sandsteinbogenbrücke nach dieser Variante hätte erst 2015 beginnen können. Seit der Fertigstellung 1877 war sie nie grundhaft saniert worden. Das Risiko war der Stadt letztlich zu hoch. Deshalb schwenkten die CDU und Rathauschefin Helma Orosz (CDU) letztlich wieder um. Jetzt soll die Sanierung Ende März/Anfang April mit ersten Vorbereitungen, wie Tiefbauarbeiten zur Kabelverlegung, beginnen, teilt Rathaussprecher Kai Schulz auf SZ-Anfrage mit. Der Bau wird 20 Monate dauern und Anfang 2016 beendet sein.

Derzeit werden die Planungen den geänderten Bauzeiten angepasst. Das Großprojekt soll einschließlich der bereits errichteten Behelfsbrücke rund 25 Millionen Euro kosten. Die Stadt hat davon 21 Millionen Euro zu übernehmen. Beim angekündigten 75-prozentigen Zuschuss erwartet sie 14 Millionen Euro Fördermittel. Die Dresdner Verkehrsbetriebe müssen vier Millionen Euro beisteuern, wovon 2,5 Millionen Zuschüsse erwartet werden.