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Förderung könnte Anreiz sein

DA-Lokalreporterin Sylvia Jentzsch über leere Schaufenster und Investitionen

Sylvia Jentzsch © SZ-Fotomontage

Bisher musste alles groß sein, um auch finanziell gefördert zu werden – große Unternehmen, viele Arbeitsplätze und meist riesige Gebäude. Diejenigen, die für die für die Bürger da sind, der Einzelhandel, das Dienstleistungsgewerbe oder die Gastronomie, kamen in den vergangenen Jahren nicht in den Genuss einer finanziellen Unterstützung. Deshalb konnten manche Gastronomen ihre Gaststuben nicht auf Vordermann bringen oder kleinere Betriebe nicht in moderne Maschinen investieren. Manchmal war das sogar einer der Gründe für eine Schließung. Wie bei den Läden in Roßwein und in vielen anderen Städten. Nun muss sogar überlegt werden, wie diese unschönen Anblicke versteckt werden können.

Vielleicht kann das Aussterben von weiteren kleinen Unternehmen, von Gaststätten oder Läden durch die neue Fördermöglichkeit gestoppt werden. Eventuell finden sich, wenn ein Laden saniert ist, doch Nachfolger. Es ist ein Anfang, der hoffentlich nicht zu spät kommt. Denn wiederbeleben lassen sich wohl wenige Dinge, die einmal geschlossen sind. Außerdem benötigen die Investoren trotz der Förderung eine Menge Eigenkapital, um wirklich etwas zu bewirken. Und dann müssen da auch ihre Hausbanken mitspielen. Es wäre schön, wenn möglichst viele kleinere Unternehmen aus der Region aus dem zeitlich und finanziell begrenzten Fördertopf profitieren könnten.

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