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Pirna

Förderung von barrierefreiem Bauen

Alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen können Geld bekommen - auch private.

Ein Förderprogramm soll noch mehr öffentliche Einrichtungen für Behinderte zugänglich machen. Foto: dpa
Ein Förderprogramm soll noch mehr öffentliche Einrichtungen für Behinderte zugänglich machen. Foto: dpa © dpa-Zentralbild

Das Investitionsprogramm „Lieblingsplätze für alle“, das barrierefreies Bauen und Sanieren fördert, wird weitergeführt. Darüber informiert das Landratsamt. Damit werde eine inklusive Gesellschaft entwickelt, die Behinderten mehr Teilhabe ermöglicht. Aufgrund des großen Bedarfs an entsprechenden Investitionen soll das Programm ab 2020 fortlaufend jährlich weitergeführt werden.

Gefördert werden zum einen kleine Maßnahmen, insbesondere im Kultur-, Freizeit-, Bildungs- und Gesundheitsbereich. Hierbei sind Gebäude der Gastronomie ausdrücklich mit inbegriffen. Zum anderen werden erstmalig insbesondere kleine Investitionen zur Schaffung von Barrierefreiheit in bestehenden ambulanten Arzt- und Zahnarztpraxen gefördert.

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Die Höhe der Förderung beträgt je Maßnahme bis zu 25.000 Euro und kann bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen, heißt es. Das ist besonders an Private oder Vereine gerichtet. "Eine Förderung kommunaler Gebäude und Einrichtungen ist ausgeschlossen, soweit es sich dabei nicht um ein freiwilliges Angebot handelt", heißt es vom Landratsamt. Die finanziellen Mittel werden dem Landkreis auf der Grundlage einer priorisierten Maßnahmenliste nach Prüfung durch die Bewilligungsbehörde, der Sächsischen Aufbaubank (SAB), zur Verfügung gestellt. Die Prioritäten und Schwerpunkte zur Umsetzung des Investitionsprogramms werden zuvor unter Beteiligung des Behindertenbeauftragten und -beirates festgelegt.

Betreiber öffentlich zugänglicher Einrichtungen können ab sofort, jedoch spätestens bis zum 31. Dezember 2019 einen entsprechenden Antrag beim Landratsamt einreichen.

Antragsformular im Internet unter: www.landratsamt-pirna.de/foerdermittelmanagement.html 

Diese Einzelprojekte können zum Beispiel gefördert werden:

Induktive Höranlagen; 

Audio-Guides sowie Orientierungshilfen für blinde und sehbehinderte Menschen;

barrierefreie Zugänge (Rampen, Aufzug, Treppenlift);

barrierefreie Sanitäranlagen (Toiletten, Duschen) etc.;

medizinische Geräte, die speziell die Behandlung von Menschen mit Behinderungen unterstützen.

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