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Ford-Fahrer nach Unfallflucht gestellt

Ein 42-Jähriger verliert unter Alkoholeinfluss die Kontrolle über sein Fahrzeug und stößt mit einem Opel zusammen. Ein Zeuge hilft bei der Ergreifung des Flüchtenden.

© dpa

Reichenbach. Stark alkoholisiert hat am Mittwochabend ein 42-Jähriger mit seinem Ford in Schöps einen Verkehrsunfall verursacht und sich anschließend vom Unfallort entfernt.

Die Drittelstunde – der SZ-Podcast

Aktuelle Themen sowie Tipps und Tricks für den Alltag: Fabian Deicke stellt Experten verschiedener Gebiete die Fragen der SZ-Community.

Der Pole überholte mit seinem Wagen auf der S 111 von Weißenberg nach Reichenbach einen 60-Jährigen mit seinem Opel. Als er wieder auf seine Spur wollte, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte dabei einen Schaltkasten und einen Baum. Der Fahrer des Combo konnte einen Zusammenstoß nicht vermeiden.

Der Mondeo-Fahrer flüchtete von der Unfallstelle, konnte dank eines Zeugen aber schnell von der Polizei aufgegriffen werden. Polizeibeamte führten einen Alkoholtest beim Unfallverursacher, der zudem keinen Führerschein besaß, durch, der einen Wert von etwa 2,42 Promille ergab. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme. Der Sachschaden an den beiden Autos sowie dem Kasten betrug etwa 8 000 Euro, verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis wird sich die Staatsanwaltschaft mit dem Fall befassen. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom 15. Februar

Kinderwagen in Brand gesteckt

Görlitz. Zweimal innerhalb weniger Stunden sind in einem Wohnhaus in der Hilgerstraße in Görlitz Kinderwagen in Brand geraten. Bereits am Mittwochabend kam es unter Bewohnern des Hauses zu einem Streit, bei dem ein Kinderwagen in Flammen aufging. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 200 Euro. Am frühen Donnerstagnachmittag wurde die Polizei erneut zur Hilgerstraße gerufen, nachdem im Keller desselben Hauses ein weiteres Babymobil in Brand geraten war. Ein 18-jähriger Bewohner, der den Vorfall gemeldet hatte, wurde wegen Verdachts auf Rauchvergiftung zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Zur Entlüftung wurde zudem die Feuerwehr durch die Polizei hinzugezogen. Wie Madeleine Urban, Sprecherin der Polizeidirektion Görlitz, mitteilte, kann ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen nicht ausgeschlossen werden. Es wird jetzt wegen Brandstiftung ermittelt. (szo)

Einbrecher scheitern an Tür

Görlitz. Am Mittwochvormittag haben Unbekannte versucht, in eine Wohnung an der Leschwitzer Straße in Görlitz einzudringen. Offenbar war bereits die die Tür eine zu hohe Hürde für die Einbrecher, den diese hielt dem gewaltsamen Vorgehen stand. Dennoch blieb ein Sachschaden von etwa 200 Euro zurück. Die Kriminalpolizei übernimmt die Ermittlungen. (szo)

Zwei Fahrräder gestohlen

Görlitz. An der Jauernicker Straße in Görlitz sind am Mittwochvormittag zwei Mountainbikes von Unbekannten gestohlen worden. Innerhalb von 30 Minuten trennten die Täter die Räder gewaltsam von den Schlössern und flüchteten damit unerkannt. Der Sachschaden der beiden Räder der Marke Rockville betrug insgesamt knapp 900 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (szo)

Görlitzer ohne Führerschein erwischt

Görlitz. Im Laufe des Mittwochs hat die Bundespolizei in Görlitz zwei Autofahrer angehalten, die ohne Führerschein unterwegs waren. Bereits am Vormittag sollte an der Stadtbrücke ein aus Polen kommender Seat Ibiza kontrolliert werden. Dieser fuhr jedoch zunächst weiter, ehe er an der Bismarckstraße hielt. Dort zeigte der Kraftfahrer den Bundespolizisten dann seinen Personalausweis und die Fahrzeugpapiere, so ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf. Seinen Führerschein habe er dagegen gerade nicht dabei, erklärte der 68-Jährige. Der Görlitzer konnte diesen auch nicht dabei haben, denn die Führerscheinstelle hatte die Erlaubnis eingezogen und eine Sperrfrist bis Ende 2017 angeordnet, wie eine Überprüfung ergab. Diese Frist hatte der Mann jedoch verstreichen lassen und nichts für die Wiedererlangung des Führerscheins getan.

Am späten Nachmittag fiel Beamten auf der S 127 ein in Richtung Zodel fahrender Mazda auf, an dessen Heck ein mit schwarzer Farbe nachgemaltes Kennzeichenschild angebracht war. Bei der anschließenden Kontrolle erklärte der Fahrer, dass er das hintere Schild verloren und deshalb mit einem Pinsel ein noch vorhandenes alten Schild übermalt habe. Auf die Frage nach dem Ausweis und dem Führerschein wusste der 32-Jährige dagegen keine Antwort. Es stellte sich heraus, dass er weder das eine noch das andere besitzt. Wegen des fehlenden Passes bzw. Personalausweises wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt.

Wegen der fehlenden Führerscheine übernahm in beiden Fällen das Neißerevier in Görlitz die weiteren Ermittlungen. Zu prüfen sein wird im Falle des Mazdas bzw. der hinteren Kennzeichentafel, ob ein Kennzeichenmissbrauch vorlag. (szo)

Nach Festnahme Strafe bezahlt

Görlitz. An der Autobahnanschlussstelle Nieder Seifersdorf hat die Bundespolizei am Mittwochabend einen 34-Jährigen festgenommen, dessen Strafe bereits kurze Zeit später vollständig beglichen wurde. Dabei erhielt der Verurteilte finanzielle Unterstützung von einer Freundin, die bei der Polizei Aschaffenburg 1 000 Euro einzahlte. Die Restsumme von 330,50 Euro zahlte der Pole vor Ort aus dem eigenen Portemonnaie. Ein bis dato vorliegender Haftbefehl, der von der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg ausgestellt worden war, ist inzwischen gelöscht worden. Dem Haftbefehl lag eine Verurteilung wegen Sachbeschädigung zugrunde. (szo)

Kupferkabel aus Schrottcontainer gestohlen

Hirschfelde. Unbekannte Täter sind in der Nacht zu Mittwoch über den Zaun eines Firmengeländes in der Bahnhofssiedlung in Hirschfelde gestiegen. Hier brachen die Diebe einen Schrottcontainer auf, aus welchen sie 100 Kilogramm Kupferkabel mitgehen ließen, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mitteilte. Der Stehlschaden betrug rund 300 Euro. Ein Sachschaden entstand bei dem Einbruch nicht. Die Kriminalpolizei befasst sich mit den Ermittlungen. (szo)

Betrüger scheitern bei Enkeltrick

Spitzkunnersdorf. Am Mittwochnachmittag hat eine weibliche Unbekannte vergeblich versucht, eine Seniorin in Spitzkunnersdorf zu betrügen. Die 81-jährige Dame erhielt einen Anruf ihrer vermeintlichen Enkelin, welche versuchte, 5 000 Euro zu erschleichen. Zu einer Übergabe kam es nicht, da der 46-jährige Sohn aufmerksam blieb und das Telefonat beendete. Der Kriminaldienst des örtlichen Reviers wird sich mit diesem Versuch befassen. (szo)

Spritztour ohne Führerschein

Zittau. Ein deutsches Pärchen ist am Mittwoch im Stadtgebiet Zittau von Bundes- und Landespolizisten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz in seinem Auto kontrolliert worden. Der 50-jährige Fahrer händigte den Beamten seinen Personalausweis und die Zulassungsbescheinigung für das Fahrzeug aus. Seinen Führerschein habe er dagegen leider daheim vergessen. Tatsächlich lag gegen den Mann, unter dessen Geburtsnamen, eine Fahrerlaubnissperre vor, wie eine Überprüfung ergab. Wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde eine Anzeige erstellt und die Weiterfahrt untersagt. Auch die 40-jährige Partnerin kam nicht ungeschoren davon. Als Halterin des Pkw besteht gegen sie ein Straftatverdacht, da sie zugelassen hat, dass jemand das Fahrzeug führt, der die dafür erforderliche Fahrerlaubnis nicht besitzt. (szo)

Ford-Fahrer nach Unfallflucht gestellt

Reichenbach. Stark alkoholisiert hat am Mittwochabend ein 42-Jähriger mit seinem Ford in Schöps einen Verkehrsunfall verursacht und sich anschließend vom Unfallort entfernt. Der Pole überholte mit seinem Wagen auf der S 111 von Weißenberg nach Reichenbach einen 60-Jährigen mit seinem Opel. Als er wieder auf seine Spur wollte, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte dabei einen Schaltkasten und einen Baum. Der Fahrer des Combo konnte einen Zusammenstoß nicht vermeiden. Der Mondeo-Fahrer flüchtete von der Unfallstelle, konnte dank eines Zeugen aber schnell von der Polizei aufgegriffen werden. Polizeibeamte führten einen Alkoholtest beim Unfallverursacher, der zudem keinen Führerschein besaß, durch, der einen Wert von etwa 2,42 Promille ergab. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme. Der Sachschaden an den beiden Autos sowie dem Kasten betrug etwa 8 000 Euro, verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis wird sich die Staatsanwaltschaft mit dem Fall befassen. (szo)

Vorfahrt genommen

Rietschen. Am Mittwochmorgen sind am Werdaer Weg in Rietschen zwei Autos zusammengestoßen. Dabei übersah ein 53-jähriger Fahrer eines Ssangyong, offenbar einen 21-jährigen Mitsubishi-Lenker, als er aus einer Einfahrt fuhr. Beide Wagen kollidierten. Der Sachschaden betrug etwa 2 500 Euro. (szo)

Illegale Böller im Handschuhfach versteckt

Bad Muskau. Beamte der Bundespolizei haben am Mittwochabend in Bad Muskau ein im Kreis Teltow-Fläming zugelassenes Fahrzeug kontrolliert und dabei zwei Packungen à fünf Böller der Kategorie 3 im Handschuhfach entdeckt. Er habe die Knaller wohl seit Silvester im Handschuhfach vergessen, erklärte der 18-jährige Fahrer gegenüber den Polizisten. Die zehn nicht zugelassenen und somit verbotenen Feuerwerkskörper wurden sichergestellt, der vergessliche Brandenburger wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz angezeigt. (szo)

Pkw beschädigt

Weißwasser. An der Lutherstraße in Weißwasser haben Unbekannte vermutlich in der Nacht zum Mittwoch einen BMW beschädigt. Heck und Tür des Fahrzeugs ließen die Täter nicht unversehrt und fügten etwa 2 000 Euro Sachschaden für den Eigentümer Pkw zu, wie die Polizei nun berichtet. Kein Kinderstreich mehr – schließlich ermittelt die Kriminalpolizei wegen Sachbeschädigung.

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