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Dresden

Forderungen an Exzellenz-Uni

Die häufige Befristung von Stellen an der TU Dresden steht seit langem in der Kritik. Nach der Vergabe des Exzellenzstatus nimmt das Thema wieder Fahrt auf.

© (c)Christian Juppe

Leipzig/Dresden. Nach dem Erhalt des Exzellenzstatus der Technischen Universität (TU) Dresden fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) entsprechende Konsequenzen in Sachen Beschäftigung. Die Dominanz befristeter Arbeitsverhältnisse bei den wissenschaftlichen Mitarbeitern sei mit dem Prädikat unvereinbar, es bestehe dringender Handlungsbedarf. 

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"Exzellenz darf es nicht nur in der Forschung geben, sie ist ebenso in der Lehre unverzichtbar", sagte die stellvertretende Landesvorsitzende Claudia Koepernik. Hochschulen und Freistaat seien in der Pflicht, "endlich die Abkehr vom Befristungswesen in der Wissenschaft einzuleiten".

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Koepernik warnte zugleich vor eine Sonderstellung der TU Dresden bei der staatlichen Finanzierung. Es dürfe keine Zersplitterung der Hochschullandschaft in erst- und zweitklassige Einrichtungen geben, vielmehr brauchten alle eine ausreichende Grundfinanzierung.

Die TU Dresden ist unter den bundesweit elf Universitäten und Verbünden, die am vergangenen Freitag mit dem Exzellenzstatus ausgezeichnet wurden. Die seit 2012 einzige Elite-Hochschule in einem ostdeutschen Flächenland kann pro Jahr mit bis zu 15 Millionen Euro Fördergeld rechnen - dauerhaft. (dpa)