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Sport

Forsberg-Zoff bei RB

Der Schwede will den Fußball-Bundesligisten verlassen - mal wieder. Auch Werners Zukunft bleibt offen. Es gibt Klärungsbedarf im Trainingslager.

Der Schwede Emil Forsberg behauptet, dass sein Vertrag keine Wechseloption mit einer festgeschriebenen Ablösesumme beinhaltet.
Der Schwede Emil Forsberg behauptet, dass sein Vertrag keine Wechseloption mit einer festgeschriebenen Ablösesumme beinhaltet. © dpa/Ronny Hartmann

Leipzig. Frei von Nebengeräuschen dürfte das Trainingslager von RB Leipzig im idyllischen Seefeld kaum verlaufen bis zum Samstag. Eine Entscheidung zu Timo Werner soll bald fallen. Der Zoff um Emil Forsberg spitzt sich zu.

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Es ist nicht auszuschließen, dass beide Leistungsträger gleichzeitig gehen, was den Champions-League-Teilnehmer hart treffen würde. Julian Nagelsmann als neuer Trainer hin oder her: Allein die Tatsache, dass mehr über ihre Vertragszukunft als ihren derzeitigen Leistungsstand gesprochen wird, dürfte den RB-Bossen kaum gefallen.

Denn es gibt ohnehin genug zu tun. Zunächst bekommen die Spieler noch mal die 1:4-Pleite zum Testspielauftakt gegen den Schweizer Erstligisten FC Zürich vom Freitag in Leipzig vorgeführt. Nagelsmann will die Partie eingehend analysieren: „Damit wir auch Lehren draus ziehen.“ Am Freitag gegen den türkischen Traditionsklub Galatasaray soll vieles schon besser werden.

Mit Werner und Forsberg? Der Fall von Mittelstürmer Werner scheint zumindest offener zu sein als der von Forsberg. Werners Vertrag endet nach der nächsten Saison. Er könnte im Sommer 2020 ablösefrei gehen. Immer wieder wird der 23-Jährige mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Er schweigt aber seit Monaten beharrlich zu dem Thema.

Der Berater macht weiter Druck

„Wir werden uns zeitnah noch mal austauschen. Dann wird er eine Entscheidung treffen, und wir werden jede Entscheidung akzeptieren“, kündigte nun Leipzigs neuer Sportdirektor Markus Krösche in einem Interview der Bild am Sonntag an. „Es soll sich aber nicht bis ins Unendliche ziehen.“ Das wisse Werner, der vom ehemaligen Nationalspieler und Weltklasse-Vorstopper Karlheinz Förster beraten wird.

Die Transferaktivitäten der Leipziger hielten sich bisher mit gerade mal zwei Neuzugängen – Hannes Wolf und Luan Candido – in engen Grenzen, zumal Wolf erst einmal ausfällt. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler, der aus Salzburg nach Leipzig kommt, zog sich bei der U-21-EM einen Bruch des rechten Außenknöchels zu. Er wäre eine Alternative für Forsberg.

Der 27 Jahre alte Schwede steht nicht zum ersten Mal im Mittelpunkt eines öffentlichen Vertragspokers - geführt in erster Linie von seinem Berater Hasan Cetinkaya, der in gewisser Regelmäßigkeit herum poltert. 2017 wurde Forsbergs Vertrag bis Ende Juni 2022 verlängert. Nun hoffen er und sein Manager offensichtlich auf eine erneute Vertragsverlängerung mit besseren Bezügen. Eine Ausstiegsklausel besitzt Forsberg nach eigenen Angaben nicht. (dpa)