Zittau
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Forst fährt wieder dickes Minus ein

Der Zittauer Wald hat 2019 wegen der Trockenheit erneut keinen Gewinn abgeworfen. Das wird wohl auch noch lange so bleiben.

Von Thomas Mielke
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Der Holzverkauf ist die Haupteinnahmequelle des Forstbetriebs.
Der Holzverkauf ist die Haupteinnahmequelle des Forstbetriebs. © Rafael Sampedro

Nach 2018 hat der Zittauer Forstbetrieb 2019 das zweite Mal in diesem Jahrtausend ein dickes Minus eingefahren. Der Verlust lag bei über 464.000 Euro und damit noch mal um 28.000 Euro höher als im Vorjahr. "Die Borkenkäferkalamität hat im Berichtsjahr noch mal an Dynamik zugelegt", erklärte Forstbetriebsleiterin Angela Bültemeier während der jüngsten Sitzung den Stadträten, die den Jahresabschluss feststellen mussten. Zudem sind die Holzpreise wegen des Überangebots gegenüber des Vorjahres nochmals um die Hälfte gesunken. Der Holzverkauf ist die Haupteinnahmequelle des Forstbetriebs. Frau Bültemeier macht auch klar, dass sich die Lage auf absehbare Zeit nicht verbessern würde. Der Stadtrat dankte ihr und ihren Mitarbeitern und machte klar, dass sie keine Schuld an dem negativen Ergebnis trifft.

Wie alle Waldbesitzer in Sachsen kämpfen die Zittauer mit den Folgen der extremen Trockenheit, dem Befall der Bäume durch Borkenkäfer und den Stürmen der vergangenen zwei Jahre. Frau Bültemeier sprach sogar von einer Katastrophe für den Wald. Zittau ist der größte kommunale Waldbesitzer Sachsens.

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