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Meißen

Forstminister wollen Wald retten

Mit einer Moritzburger Erklärung möchten sich die Ressortchefs der Union an den Bund wenden.

Sachsens Agrar- und Forstminister Thomas Schmidt (2.v.r.)  besuchte am Wochenende gemeinsam mit Landtagspräsident Matthias Rößler das Wildgehege Moritzburg.
Sachsens Agrar- und Forstminister Thomas Schmidt (2.v.r.) besuchte am Wochenende gemeinsam mit Landtagspräsident Matthias Rößler das Wildgehege Moritzburg. © Anne Hübschmann

Dresden/Moritzburg. Dem Wald in Deutschland geht es so schlecht wie lange nicht. Stürme, Borkenkäfer, aber vor allem die anhaltende Dürre, sorgen für ein Sterben ganzer Waldflächen. Allein in Sachsen sind nach Angaben der Staatsregierung seit den Stürmen im Winter 2017/18 rund 4,6 Millionen Festmeter Schadholz angefallen. Sonst kommen bei einem normalen Einschlag lediglich knapp zwei Millionen Festmeter pro Jahr zusammen.

Was ist zu tun, um den Wald zu retten und für die Zukunft zu wappnen? Sachsens Forstminister Thomas Schmidt hat seine Amtskollegen von CDU und CSU nach Moritzburg eingeladen, um diese Frage zu diskutieren und vor allem Antworten zu finden. Gemeinsam mit Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) beraten die Ressortchefs, welche Maßnahmen erforderlich sind. 

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Über die Ergebnisse informieren sie im Anschluss direkt auf einer Schadfläche im benachbarten Wald. Dort soll nach Angaben aus dem Dresdner Umweltministerium auch eine sogenannte Moritzburger Erklärung mit Forderungen an die ebenfalls anwesende Bundesministerin Julia Klöckner (CDU) übergeben werden. (SZ/pa)

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