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Landtagswahl 2019

Fraktion unterstützt Linke-Chefin

Nach dem Wahlergebnis ging bei den Linken in Sachsen die Diskussion um das Spitzenpersonal los. Damit soll nun Schluss sein.

Einige linke Genossen hatten den Rücktritt von Spitzenkandidat Rico Gebhardt und Parteichefin Antje Feiks gefordert.
Einige linke Genossen hatten den Rücktritt von Spitzenkandidat Rico Gebhardt und Parteichefin Antje Feiks gefordert. © Gregor Fischer/dpa

Dresden. Die Abgeordneten der Linken im Landtag haben ihre Partei zur Geschlossenheit aufgefordert. „Die nach dem Wahlsonntag offen ausgebrochene Personaldiskussion“ werde der „existenziellen Krise“ der Linken nicht gerecht, heißt es in der Erklärung, die 18 Abgeordnete – darunter alle Mitglieder der neuen Landtagsfraktion – unterzeichnet haben. Auch die Europaabgeordnete Cornelia Ernst und die Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann und Sabine Zimmermann haben unterzeichnet.

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Die Linke hatte bei der Wahl am Sonntag ihr Ergebnis fast halbiert, war von 18,9 auf 10,4 Prozent abgestürzt. Statt 27 werden nur noch 14 Abgeordnete im Landtag sitzen. „Die einfache Suche nach Schuldigen für dieses Ergebnis vernachlässigt die Dramatik der Lage“, heißt es in der Erklärung. Es sei „nicht einfach nur mit einem Faktor zu erklären: nicht mit Führungsstreit im Bund, nicht mit Plakaten und Flyern und nicht mit einer erst seit knapp zwei Jahren agierenden Landesspitze“. Die Abgeordneten mahnen deswegen „dringend, die Debatte zu versachlichen“.

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Einige linke Genossen hatten den Rücktritt von Spitzenkandidat Rico Gebhardt und Parteichefin Antje Feiks gefordert. Sie warfen der Parteispitze gravierende Fehler im Wahlkampf, Entfremdung in der Partei und Unterdrückung von Kritikern vor, erklärten mindestens 15 Vertreter des linken Flügels der Partei – unter ihnen Parteivorstandsmitglied Franziska Riekewald, die Löbauer Linken-Chefin Heiderose Gläß sowie Sprecher von Sozialistischer Linke und Marxistischem Forum Sachsen. Auch der Leipziger Pellmann hatte einen „programmatischen und personellen Neuanfang im Landesverband“ gefordert.