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Frau tödlich verunglückt

Die 46-Jährige stirbt bei einem Verkehrsunfall nahe Lohmen. Der Unfallverursacher überlebt.

© Marko Förster

Marko Förster

Lohmen. Eine 46-jährige Frau ist am Dienstagabend bei einem schweren Verkehrsunfall in der Sächsischen Schweiz ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich kurz vor 21 Uhr zwischen Lohmen und Rathewalde. Ein Audi-A6-Fahrer (56) war von Lohmen Richtung Rathewalde unterwegs. In einer leichten Rechtskurve und in Höhe einer Berggruppe kam der Audi nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden, silbernen Toyota Yaris zusammen. Durch den Aufprall wurde der Toyota völlig zerstört und auf ein angrenzendes Feld geschleudert. Der Audi schleuderte über die Straße und kam auf der gegenüberliegenden Seite, ebenfalls auf einem Feld fast 50 Meter weiter, zum Stehen. Beide Fahrzeugführer wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt. Eine dazukommende Autofahrerin leistete Erste Hilfe. Die verständigten Feuerwehren aus Rathewalde, Lohmen, Hohnstein und Ehrenberg eilten zum Unglücksort. Ebenso der Rettungsdienst des ASB aus Stolpen und Neustadt. Der Audi-Fahrer konnte schwer verletzt aus dem Fahrzeug geschnitten und befreit werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Dresden geflogen. Für die 46-jährige Toyota-Fahrerin kam jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch in ihrem Fahrzeug. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Dresden nahm den Unfall auf. Ebenfalls vor Ort war ein Gutachter der Dekra. Insgesamt waren 40 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Straße zwischen Lohmen und Rathewalde war bis gegen 1 Uhr voll gesperrt. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang. Offenbar hatte der Unfallverursacher Alkohol konsumiert. Ein Bluttest wurde veranlasst. Ergebnisse dazu liegen laut Polizei noch nicht vor.

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Dutzende Rettungskräfte waren im Einsatz.
Dutzende Rettungskräfte waren im Einsatz. © Marko Förster
Der schwer verkletzte Unfallverursacher wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Der schwer verkletzte Unfallverursacher wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. © Marko Förster