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Frauenkirchen-Pfarrer geht nach Leipzig

Sebastian Feydt ist zum neuen Leipziger Superintendenten und Pfarrer der Nikolaikirche ernannt worden.

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Die beiden renommierten Pfarrstellen in Dresden und Leipzig sind - im Unterschied zu anderen Kirchgemeinden - zeitlich begrenzt. Deshalb wird Sebastian Feydt in Zukunft nicht mehr in der Frauenkirche sondern in der Nikolaikirche predigen.
Die beiden renommierten Pfarrstellen in Dresden und Leipzig sind - im Unterschied zu anderen Kirchgemeinden - zeitlich begrenzt. Deshalb wird Sebastian Feydt in Zukunft nicht mehr in der Frauenkirche sondern in der Nikolaikirche predigen. © Christian Juppe

Dresden/Leipzig. Der Pfarrer der Dresdner Frauenkirche Sebastian Feydt, ist zum neuen Leipziger Superintendenten und Pfarrer der Nikolaikirche ernannt worden. Er tritt zu einem noch nicht benannten Zeitpunkt die Nachfolge von Martin Henker an, der nach 16 Jahren im Amt in den Ruhestand geht und am 17. Mai verabschiedet werde, wie die evangelische Landeskirche Sachsens am Freitagabend mitteilte. Feydt war am 8. November 2019 gewählt worden.

Feydt wurde in Cottbus (Brandenburg) geboren, wuchs in Dresden auf und kennt Leipzig seit dem Theologiestudium. 1989 wirkte er an den Friedensgebeten in der Nikolaikirche mit und war nach der Ordination zwölf Jahre Pfarrer der Bethlehemkirchgemeinde. 2007 wechselte er nach Dresden, als insgesamt dritter Pfarrer nach der Weihe des 1945 zerstörten und 1993 bis 2005 auch mit Hilfe von Spenden wiederaufgebauten weltberühmten Gotteshauses. Er ist zugleich Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche.

Die beiden renommierten Pfarrstellen der Landeskirche sind, im Unterschied zu anderen Kirchgemeinden, zeitlich begrenzt - auf maximal zwölf Jahre. (dpa)

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