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Freie Wähler treten nicht wieder an

Die Vereinigung stellt derzeit eine Fraktion aus drei Frauen. Nach der Wahl wird es aber gar keine Fraktion mehr geben.

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Bei der Stadtratswahl in Gröditz wollen fünf Parteien ins Rathaus. Die Freien Wähler sind nicht darunter. Dafür gibt es zwei Hauptgründe.
Bei der Stadtratswahl in Gröditz wollen fünf Parteien ins Rathaus. Die Freien Wähler sind nicht darunter. Dafür gibt es zwei Hauptgründe. © Eric Weser

Gröditz. Die Freie Wählervereinigung Gröditz bewirbt sich bei der Stadtratswahl im Mai nicht wieder um Stadtratssitze. Das geht aus der Bekanntmachung der Wahlvorschläge der Stadt Gröditz im Amtsblatt hervor. Zuletzt hatte sich die Gruppierung um Noch-Fraktionschefin Monika Lau eine Wahlteilnahme noch offengelassen.

Bei der letzten Stadtratswahl 2014 war die Liste noch mit 14 Kandidaten ins Rennen gegangen. In der momentanen Wahlperiode sind die Freien Wähler mit drei Stadträtinnen vertreten: Monika Lau, Britt Severin und Erika Keil. Auf Nachfrage, warum die Liste nicht wieder antrete, sagte Fraktionsmitglied Erika Keil, dass man in den vergangenen vier Jahren nichts erreicht habe. Außerdem wolle man, dass der Altersschnitt im Rat sinke.

Damit treten insgesamt fünf Parteien und Wählervereinigung bei der Stadtratswahl im Mai an: AfD, Bürgervereinigung, CDU, Die Linke und SPD. Mit Kandidaten aus den Reihen der Fraktionen veranstaltet das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage am Mittwoch, 24. April, eine Podiumsdebatte im Dreiseithof. Beginn ist um 18.30 Uhr. (SZ)