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Freital entschärft Problemampel

Eine wieder eingeschaltete Ampel auf der Umgehungsstraße ärgerte Autofahrer. Jetzt wird nachgebessert.

© SZ

Von Tobias Winzer

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Freital. Die Stadt reagiert auf die Kritik an der Ampel auf der Umgehungsstraße an der Auffahrt zur Wilsdruffer Straße. Die Ampel war in den vergangenen Jahren zumeist abgeschaltet und nur dann in Betrieb, wenn Baustellen oder Umleitungen diese erforderlich machten. Kurz vor Weihnachten wurde sie wieder ans Netz genommen. Im Stadtrat sorgte das vermehrt für kritische Nachfragen. Angeblich staut sich dort seitdem häufiger der Verkehr.

Das Rathaus hat sich die Anlagen nun noch mal genauer angesehen und bessert nach. Für die Probleme sorgten ungewollt die Autofahrer, die von der Wilsdruffer Straße kamen, die Rampe hinunterfuhren und nach rechts auf die Carl-Thieme-Straße abbogen. Ein grüner Pfeil sorgt dort in der Regel für flüssiges Fahren. Allerdings sendete eine Induktionsschleife im Asphalt bei jedem darüberfahrenden Auto ein Signal an die Ampel, dass hier Autos stehen und auf Grün warten würden. Die Folge: Die Autos auf der Umgehungsstraße bekamen Rot – völlig sinnlos, weil die abbiegenden Autos dank des grünen Pfeils schon durch waren.

Das soll nun geändert werden. Die Induktionsschleife reagiert nur noch, wenn ein Auto länger als fünf Sekunden auf ihr steht. Der Effekt: Das Dauergrün auf der Umgehungsstraße wird nur noch im Ausnahmefall unterbrochen. Wieder ganz abschalten, wie von einigen gefordert, will die Stadt die Ampel nicht. Das diene der Sicherheit der Fußgänger.