merken

Freital zum Ausmalen

Die Initiative „Ich bin Freitaler“ hat die sechste kostenlose Postkarte herausgegeben – diesmal mit Mitmach-Effekt.

So sieht die soeben erschienene Postkarte aus – im Original- und im teilweise schon ausgemalten Zustand.
So sieht die soeben erschienene Postkarte aus – im Original- und im teilweise schon ausgemalten Zustand. © Foto: Karl-Ludwig Oberthür

Gar nicht so leicht, eine Freital-Postkarte zu gestalten. Welche prägnanten Gebäude wählt man aus? Und wie ordnet man sie sinnvoll an? Diese Frage musste Porzellankünstler Olaf Stoy in den vergangenen Wochen für sich beantworten. Herausgekommen ist eine Postkarte, die nun kostenlos an vielen verschiedenen Stellen Freitals zum Mitnehmen ausliegt. Das Besondere: Sie ist zum Ausmalen gedacht.

„Freital soll als bunt wahrgenommen werden. Außerdem wollten wir die Kreativität anregen“, sagt einer der Ideengeber der Aktion und Ex-Bürgermeister Freitals, Dietmar Lumpe. Er gehört zu der Initiative „Ich bin Freitaler“, zu der neben Lumpe und Finanzbürgermeister Peter Pfitzenreiter noch weitere CDU-Mitglieder, aber auch parteilose Engagierte gehören.

Anzeige
Badespaß und Erholung zugleich

Das Freizeitzentrum "Hains" ist für erholsame Stunden und schweißtreibende Sportangebote bekannt.

Das Ziel: Sie wollen etwas für die Imagepflege Freitals tun und das Selbstbewusstsein der Freitaler stärken. Fünf kostenlose Postkarten wurden dafür bereits herausgebracht. Für die Gestaltung der sechsten war neben Stoy auch die Illustratorin Anne Konstanze Lahr zuständig. Das Einnehmerhaus, die Christuskirche, das Schloss Burgk, einen Förderturm und den Windberg mit König-Albert-Denkmal wählten sie als Wahrzeichen aus und ordneten sie so an, dass sie gut auf eine Postkarte passen. Stoy, der sein Atelier im Technologiezentrum hat, malte die Vorlagen aus dem Internet möglichst detailgetreu ab. Testweise hat er die Karte kunstvoll mit Aquarellfarben ausgemalt. „Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es gut aussieht, wenn man mit Signalfarben arbeitet“, sagt er. Der Kreativität seien keine Grenzen gesetzt. In einer Auflage von 5 000 Stück ist die Postkarte erschienen.

Wie Lumpe sagt, arbeitet die Initiative schon an weiteren Vorhaben – unter anderem an weiteren Postkarten. Um die Aktionen auf stabilere Füße zu stellen, soll dazu demnächst auch der Verein ichbinfreitaler gegründet werden.

Die Postkarte liegt ab sofort kostenlos unter anderem in der Gärtnerei Nietzold, im Oskarshausen, im Getränkehandel Mierisch oder im Café Positano aus. Die komplette Liste der Ausgabestellen ist auf der Internetseite zu der Aktion, www.ich-bin-freitaler.de, zu finden.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/freital vorbei.

Für Informationen zwischendurch aufs Handy können Sie sich unter www.szlink.de/whatsapp-regio anmelden.

Und unseren ebenfalls kostenlosen täglichen Newsletter abonnieren Sie unter http://www.sz-link.de/freitalkompakt