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Weitere Baupläne am Schloss Nöthnitz

2021 gehen die Arbeiten am alten Schloss Nöthnitz in Bannewitz weiter. Zudem sind auch Veranstaltungen geplant.

Das Schloss Nöthnitz in Bannewitz im Winterschlaf. In diesem Jahr stehen weiter Sanierungsarbeiten an.
Das Schloss Nöthnitz in Bannewitz im Winterschlaf. In diesem Jahr stehen weiter Sanierungsarbeiten an. © Daniel Schäfer

Ende September letzten Jahres war der Schlossturm am alten Anwesen - dem Schloss Nöthnitz in Bannewitz aus dem 17. Jahrhundert - außen fertig saniert worden. In diesem Jahr sind weitere Arbeiten geplant.

Das Haupteingangsportal soll 2021 wieder in altem Glanz erstrahlen und auch die hölzerne Eingangstür zum Schloss, sagt Besitzer Jan Horsky: "Dafür haben wir jetzt beim Denkmalschutz die Fördergelder beantragt und hoffen, dass sie genehmigt werden."

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Dabei würden auch die alten Sandsteine, welche das Portal umrahmen, denkmalgerecht aufbereitet werden. Und die Schlosstür werde dann vollständig saniert, sagt Horsky.

Welche Veranstaltungen sind geplant?

In der Hoffnung, dass sich die Lage rund um Corona im Sommer entspannt haben wird, planen Jan Horsky und der Verein „Freunde Schloss Nöthnitz" ab April mehrere Veranstaltungen. Der Termin für das erste Konzert steht bereits fest. Am 24. April 2021 soll es ein Konzert für Trompete und Klavier mit Musik aus vier Jahrhunderten mit Toni Fehse aus Dresden und Jonas Wilfert aus Berlin geben, teilt der Schlossverein mit.

Weitere drei Veranstaltungen sind darüber hinaus geplant - darunter seien Vorträge und Lesungen, welche sich jetzt in der Planungsphase befänden. Auch Tage der offenen Tür sollen in diesem Rahmen ermöglicht werden.

Jan Horsky gibt zudem bekannt, dass er im Sommer wieder zu einem Hof-Trödelmarkt einladen möchte - wenn es erlaubt ist.

Bereits im vergangenen Früh-Herbst gab es einen Flohmarkt am Schloss Nöthnitz. Besitzer Jan Horsky hatte sogar persönlich mit gefeilscht.

Es wurden Gegenstände wie Kerzenleuchter, Nachbildungen von militärischen Helmen, Modellschiffe, Bilderrahmen und Bilder, Bronzestatuen, Spiegel und eine Zither verkauft. Die Dinge wurden bei den laufenden Sanierungsarbeiten gefunden und sollen, da es sich überwiegend um Nachbildungen handelt und Gegenstände, die zu DDR-Zeiten im Anwesen gelagert wurden, nicht im Schlossmuseum ausgestellt werden.

Die Holztür am Eingang zum Schloss wird 2021 ebenfalls historisch aufgearbeitet.
Die Holztür am Eingang zum Schloss wird 2021 ebenfalls historisch aufgearbeitet. © Daniel Schäfer

Im Zuge der Sanierung des kompletten Schlosses stehen auch noch die Fassadenarbeiten im Innenhof an. Dieser soll geweißt werden. Und auch im Treppenaufgang soll noch gemalert werden, wann steht aber noch nicht fest, sagt Horsky.

Von Februar bis Ende September 2020 wurde an dem alten Schlossturm gebaut. Eine goldene Kugel mit etwa 60 Zentimetern Durchmesser und eine neue Wetterfahne an einer 2,5 Meter langen Stange schmücken seitdem das Turmdach. Die Wetterfahne trägt die Initialen J.H. und die Jahreszahl 2020.

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Die Sanierung des Denkmals beginnt mit dem Dach. Gerade als die Corona-Krise anfing, stand es offen. Deshalb traf der Eigentümer eine harte Entscheidung.

Ohne Hilfe konnte das große Projekt allerdings nicht gestemmt werden. Neben Eigenkapital war deshalb auch eine Förderung des Freistaates Sachsen und der Bundesregierung geflossen, um den Turm für rund 430.000 Euro denkmalgerecht zu sanieren.

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