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Wie Ukrainer in Freital Weihnachten feiern

Die Ukraine hat viele Weihnachts- und Neujahrstraditionen. Wie begehen Flüchtlinge in Freital das Fest fern der Heimat angesichts des Krieges dort?

Von Dorit Oehme
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Uliana sitzt mit ihren beiden Söhnen Yurii und Sascha auf einer Couch in Freital. Wegen des Krieges müssen sie Weihnachten außerhalb der Heimat verbringen. Mila Richter (r.) aus Freital unterstützt sie in dieser schweren Zeit.
Uliana sitzt mit ihren beiden Söhnen Yurii und Sascha auf einer Couch in Freital. Wegen des Krieges müssen sie Weihnachten außerhalb der Heimat verbringen. Mila Richter (r.) aus Freital unterstützt sie in dieser schweren Zeit. © Daniel Schäfer

Sie zoomt auf dem Handydisplay ihr einstiges Weihnachtsfenster heran. „Die Tannenbäume habe ich alle selbst gebastelt“, sagt die 35-jährige Uliana mit wehmütigem Lächeln. Zu sehen sind knifflige Do-it-Yourself-Werke in 3-D. Ein Baum aus Papierrosetten erinnert an Mädchenhaarschmuck in ihrer ukrainischen Heimat. Alles wirkt real, ist aber nur Erinnerung. „Uliana hat nichts mehr. Sie hat mit ihren Kindern Yurii und Sascha Unglaubliches durchgemacht“, sagt Mila Richter. Sie ist selbst in Schytomyr, westlich von Kiew, aufgewachsen und lebt schon seit 20 Jahren in Freital.

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