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Millionen für drei Freitaler Stadtteile

Es geht um 19 Millionen Euro, die als Zuschuss in zahlreiche Bauprojekte fließen sollen. Zuerst aber muss die Stadt noch eine Aufgabe erfüllen.

Rechts und links der Weißeritz sollen für die Stadtentwicklung 19 Millionen Euro Förderung fließen.
Rechts und links der Weißeritz sollen für die Stadtentwicklung 19 Millionen Euro Förderung fließen. © Karl-Ludwig Oberthür

Potschappel, Burgk und Döhlen - diese drei Freitaler Stadtteile sollen von einem neuen Entwicklungskonzept profitieren, hinter dem ein Zuschuss von rund 19 Millionen Euro steht. Nun hat der Stadtrat dafür den Weg frei gemacht und seine Zustimmung zu dem Papier erteilt. Es wurde vom Stadtplanungsamt erstellt und beinhaltet zahlreiche Ideen und Bauprojekte, um Freital attraktiver zu machen.

Unter dem Slogan "Urbanität am Fluss" umfasst das neue Fördergebiet rund 108 Hektar. Dies entspricht einer Größe von etwa 151 Fußballfeldern.

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Dazu gehört beispielsweise die Achse Kulturhaus, Stadion des Friedens, Oskarshausen, Berufsschulzentrum und Schloss Burgk. Zudem erstreckt sich das Fördergebiet auf die Straßen, Gewerbe- und Wohngebiete rechts und links der Weißeritz zwischen der Stadtgrenze zu Dresden und der Leßkestraße. Das Konzept ist auf zwölf Jahre angelegt, bis 2033 soll es die Zuschüsse von Bund und Freistaat geben.

Fördermittel für Schloss Burgk und Sportanlagen

Gefördert werden sollen Bau- und Sanierungsprojekte, aber auch Natur- und Umweltschutz am Fluss und in den Grünanlagen. Die Stadt möchte vor allem das Schloss Burgk mithilfe des Förderprogramms weiterentwickeln. Hier gibt es die Idee, die alte Scheune auszubauen, das alte Torhaus wieder aufzubauen, aber auch Übernachtungsmöglichkeiten am Schloss zu schaffen, also ein Hotel im Gelände zu errichten.

Außerdem könnte Geld in die Sportanlagen am Stadion des Friedens fließen. Hier gibt es Pläne für ein neues Funktionsgebäude, Tribünen und einen zusätzlichen Kunstrasenplatz. Zudem möchte die Stadt eine Multifunktionshalle für Kultur und Sport errichten und die Freiflächen am Platz der Jugend neu gestalten.

Auch private Bauvorhaben sollen gefördert werden, ebenso können Vereine von den Millionen profitieren. Als Nächstes muss die Stadt das Konzept im Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt und Ortskerne" anmelden.

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