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Bahnfahrt ins Freitaler Bergwerk

Am kommenden Sonnabend startet die Windbergbahn zur nächsten Themenfahrt. Das Ziel ist unterirdisch.

Von Annett Heyse
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Freitals Unterwelt liegt am Schloss Burgk und kann am Sonnabend besichtigt werden.
Freitals Unterwelt liegt am Schloss Burgk und kann am Sonnabend besichtigt werden. © Stadtverwaltung Freital

Die Geschichte von Freitals letzterhaltener Industriebahn ist eng mit dem Steinkohlebergbau verbunden. Als Kohlezweigbahn wurde die Trasse der heutigen Windbergbahn zwischen Dresden und dem Raum Bannewitz einst bezeichnet.

Ihr Aufgabe: Die in den Bergwerken rund um den Windberg abgebaute Steinkohle nach Dresden zu transportieren. Von der Strecke sind noch rund sechs Kilometer erhalten. Der Windbergbahnverein kümmert sich um die Sanierung der Trasse und bietet regelmäßig Mitfahrten an.

So auch am kommenden Sonnabend. Am 6. August soll es eine Themen-Sonderfahrt geben. Dabei geht es natürlich um den Bergbau.

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Der Sonderzug mit Reiseleitung – es gibt Informationen zum ehemaligen Bergbau in Zusammenhang mit der Windbergbahn – fährt um 13.30 Uhr vom Bahnhof Dresden-Gittersee zum „Haltepunkt Leisnitz – Schloss Burgk“. Nach einem kurzen Spaziergang zum Schloss geht es dann zum Besucherbergwerk.

Während eine Gruppe mit maximal 15 Personen eine Führung durch die Tagesstrecke erhält, können die anderen Teilnehmer die Ausstellungen, das Schlosscafé oder den Spielplatz besuchen. Am späten Nachmittag geht es dann um 17 Uhr wieder zu Fuß zum Haltepunkt und mit dem Zug zum Bahnhof Dresden-Gittersee zurück.

Der Teilnehmerpreis – ab 15 Jahre 14 Euro, bis 14 Jahre 10 Euro – beinhaltet eine Fahrkarte, die Führung im Bergwerk sowie den Eintritt in die Ausstellungen im Schloss Burgk. Das Mindestalter zur Teilnahme an der Bergwerksführung ist sechs Jahre, wie die Veranstalter mitteilten. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten bittet das Museum um eine Anmeldung unter Tel. 0351 6491562 oder per E-Mail an [email protected].