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Neue Attraktion im Oskarshausen Freital

Süß und knallbunt - es gibt jetzt eine Naschfabrik im Oskarshausen in Freital. Hier stehen Lollis und Cookies im Mittelpunkt. Und das ist noch nicht alles.

Ein Traum in Bunt: Im Freitaler Oskarshausen gibt es jetzt ein Cookie-Karussell.
Ein Traum in Bunt: Im Freitaler Oskarshausen gibt es jetzt ein Cookie-Karussell. © Egbert Kamprath

Freital. Wenn das mal nicht einer dieser typischen Kinderträume ist: In den Regalen liegen Lutscher und Pfefferkuchen, am Tresen gibt es Kuchen, Eis und süße Limo. Wer davon nicht genug hat, kann sich mit "Oskars Spachtelmasse" gleich noch den Schokoaufstrich fürs Frühstück mitnehmen. Für Bewegung ist auch gesorgt. Man kann an Zuckerstangen hochklettern, sich im bunten Hamsterrad bewegen oder im Cookies-Karussell Schwung holen.

Das alles gibt es nun im Freitaler Oskarshausen zu entdecken. Die Freizeiteinrichtung an der Burgker Straße in Freital eröffnet eine neue Themenwelt. Auf 600 Quadratmetern ist Oskars Naschfabrik entstanden.

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Um rechtzeitig zu Beginn der sächsischen Sommerferien fertig zu werden, wurde bis kurz vor Ultimo gebaut und konstruiert. Bis tief in die Nacht, so erzählt Oskarshausen-Erfinder Christian Wehlan, hätten die Handwerker und Techniker gearbeitet. "Wir haben etwas geschaffen, was es so noch nicht gibt."

Ein süßes Labyrinth in Freital

Wer die Naschfabrik betritt - auf einer bisherigen Lager- und Werkstattfläche gelegen - wird zunächst von den Farben überwältigt. Pink, orange und violett überwiegen. Eine ausgeklügelte Lichttechnik sorgt für besondere Effekte.

Die süße Welt ist ein kleines Labyrinth durch all die Leckereien, vor denen Eltern und Zahnärzte immer warnen. Unproblematisch sind die künstlichen Süßigkeiten. Die überdimensionalen Spielelemente laden die Kinder zum Toben ein und selbst die Kleinsten haben dabei ihren Spaß.

Verlockend verführerisch sind dagegen die echten Naschereien, von denen es in Hülle und Fülle welche gibt - entweder zum Mitnehmen oder am Tresen gleich frisch zum Verzehr. Wer kann da widerstehen? Nicht einmal jeder Erwachsene.

Cookies-Welt wurde weiterentwickelt

Die Naschfabrik ist eigentlich ein Produkt des Corona-Blues, wie Christian Wehlan berichtet. "Zunächst mussten wir im September 2020 wegen der Hygienevorschriften mehr Fläche für die Besucher schaffen." Denn mehr Fläche bedeutete, dass man auch mehr Menschen ins Oskarshausen lassen durfte und so Wartezeiten am Eingang reduzierte.

Innerhalb weniger Wochen baute man eine Cookies-Welt auf, die aber nur 14 Tage in Betrieb war. Dann musste das Oskarshausen wie andere Freizeiteinrichtungen auch Ende Oktober schließen.

Die Mannschaft um Wehlan, allesamt kreative und tatkräftige Männer und Frauen, hofften noch auf die Adventszeit, dann auf den Januar, dann auf den Februar. Die Zeit füllte man mit Reparatur- und Renovierungsarbeiten, neue Elemente wurden aufgebaut. "Als wir immer noch nicht öffnen durften und die Stimmung am Boden war, haben wir uns die Cookies-Welt noch mal vorgenommen."

Im Hamsterrad kann man zwar nicht naschen, dafür aber so richtig toben, ohne voranzukommen.
Im Hamsterrad kann man zwar nicht naschen, dafür aber so richtig toben, ohne voranzukommen. © Egbert Kamprath
Leopold klettert nicht an irgendeiner Stange hoch, sondern an einer Zuckerstange.
Leopold klettert nicht an irgendeiner Stange hoch, sondern an einer Zuckerstange. © Egbert Kamprath
Lutscher wohin man schaut - hier auch zum Kaufen.
Lutscher wohin man schaut - hier auch zum Kaufen. © Egbert Kamprath

Lollis wachsen aus dem Boden

Die Idee war, dass die Süßigkeiten wie im Schlaraffenland aus der Erde wachsen sollten. Hügel und Flächen wurden moduliert, Lutscher aufgebaut, ein neuer Cafébereich eingerichtet. Die gesamte Cookies-Welt wurde quasi einmal auf links gedreht und ist nun kaum mehr mit dem Aufbau vom Herbst zu vergleichen.

Da man nicht in andere Vergnügungsparks, beispielsweise in die Vereinigten Staaten, reisen konnte, um sich Anregungen zu holen, musste das Oskarshausen-Team bis in die Details selbst kreativ werden. "Dabei haben uns Designer und Techniker aus Deutschland unterstützt."

Ein fertig ausgefeiltes Konzept als Vorlage zum Aufbau habe es dabei nie gegeben, berichtet Christian Wehlan weiter. "Viele Elemente wurden erst während der Bauarbeiten entwickelt und dann auch sofort aufgebaut."

Eigene Produktion geplant

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Alles ist aber noch nicht fertig. So möchte der Geschäftsführer in der Naschfabrik eine Süßigkeitenproduktion einrichten, doch es gibt Lieferschwierigkeiten bei Material und Technik. Nun hofft Wehlan, dass die Strecke Ende des Jahres steht.

Denn immer mehr möchte man auf eigene Produkte setzen, die vor Ort selbst hergestellt werden. So gibt es im Oskarshausen selbstgebackene Kekse und besagten Schokoaufstrich, eine eigene Marmeladenmanufaktur und bald eben auch eigene Süßwaren.

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