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Oskarshausen in Freital: Das ist neu

Wellenrutsche, Raupenbahn, Gastrostation - die Schließzeit wurde in Oskarshausen genutzt, um weitere Attraktionen zu schaffen. Und das ist noch nicht alles.

Maskottchen Oskar durfte zur Wiedereröffnung als Erster die XXL-Wellenrutsche testen.
Maskottchen Oskar durfte zur Wiedereröffnung als Erster die XXL-Wellenrutsche testen. © Karl-Ludwig Oberthür

Freital. Am Ende waren es siebeneinhalb Monate. Eine Zeit ohne Kinderlachen, Gewusel auf den Klettergerüsten und fröhliche Besucher. Gespenstig abgedunkelt und still war es im Oskarshausen, Freitals großem Entdeckerland für Familien.

"Wir hatten gehofft, Anfang Januar wieder zu öffnen. Dann haben wir auf die Winterferien orientiert. Dann auf Ostern, dann auf Pfingsten", berichtet Oskarshausen-Chef Christian Wehlan. Schließlich wurde es Mitte Juni. Nun ist man endlich wieder da.

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Und den Besuchern, die das Oskarshausen schon kennen, wird nicht entgehen, dass es an der Burgker Straße gar nicht immer so gespenstig still gewesen sein kann. Denn neben Altbekanntem ist vieles neu entstanden.

Naschfabrik und Schaubäckerei

So wurde die bis dato großzügige Verkaufsfläche zugunsten neuer Spiel- und Mitmachelemente verkleinert. Das Oskarshausen setzt auch zunehmend auf ein Konzept, in dem Eigenproduktionen eine Rolle spielen.

Zu bemerken ist das an drei Baustellen in der Halle. Gleich im Eingangsbereich entsteht die Backfabrik, eine Schaubäckerei mit Holzbackofen, wo dann während der Öffnungszeiten frisch produziert wird. Die Backfabrik liegt noch vor dem Eintrittsbereich, kann also auch von Laufkunden genutzt werden.

Im hinteren Hallenbereich, bis jetzt unzugänglich, entsteht die Naschfabrik. Es ist eine kunterbunte Keks- und Lolli-Welt, die man bereits um den Jahreswechsel herum kreiert hatte, nun aber noch einmal überarbeitet wird. Zwei Karussells, Keks-Bars und viele andere Überraschungen warten hier auf kleine und große Naschkatzen. Die Naschfabrik soll spätestens mit den Sommerferien Ende Juli eröffnen.

Kreative, magische Welt

Ebenfalls noch im Bau ist eine neue Spielzeugfabrik, die in der Hallenmitte entsteht. Plastikplanen verdecken die Sicht auf Regale und Gänge, die in dem Bereich derzeit montiert werden. "Es wird eine kreative, magische Welt", verspricht Marketing-Leiterin Theresa Tamme. Mehr solle vorerst nicht verraten werden.

Die lange Auszeit habe man genutzt, um viele neue Ideen zu entwickeln, berichtet Wehlan. Sein Motto war immer, dass das Oskarshausen nie fertig ist. Seit der Eröffnung vor zweieinhalb Jahren wurde immer wieder an den einzelnen Elementen gefeilt, sind Stationen wieder verschwunden, andere hinzugekommen.

Das soll auch so bleiben: "Oskarshausen wird sich immer wieder verändern. Wir haben jetzt bedingt aufgrund der Zwangspause Ideen für die nächsten zwei Jahre gesammelt."

Einiges davon steht schon. So konnte zur Wiedereröffnung endlich die große Wellenrutsche eingerutscht werden, die von der Höhe des Parkdecks ins Außengelände führt. Eine weitere, aufblasbare Rutsche mit Kletterelementen steht gleich gegenüber.

Für die jüngsten Gäste gibt es jetzt ganz neu einen separaten Krabbelbereich.

Emil und Simone Trommer-Tiedemann drehen eine Runde mit der Raupenbahn, die ganz neu aufgebaut wurde und vor allem kleine Besucher anlocken soll.
Emil und Simone Trommer-Tiedemann drehen eine Runde mit der Raupenbahn, die ganz neu aufgebaut wurde und vor allem kleine Besucher anlocken soll. © Karl-Ludwig Oberthür
Im Außengelände ist ein Verpflegungs-Kutter vor Anker gegangen. Hier gibt es unter anderem leckere Fischbrötchen.
Im Außengelände ist ein Verpflegungs-Kutter vor Anker gegangen. Hier gibt es unter anderem leckere Fischbrötchen. © Karl-Ludwig Oberthür
Emilian und Valentin zeigen zeigen ihr selbst gestaltetes Keramikteelicht. Die Werkstatt zog innerhalb des Hauses um und hat jetzt noch mehr Kreativangebote.
Emilian und Valentin zeigen zeigen ihr selbst gestaltetes Keramikteelicht. Die Werkstatt zog innerhalb des Hauses um und hat jetzt noch mehr Kreativangebote. © Karl-Ludwig Oberthür
Oskarshausen-Erfinder Christian Wehlan (li.) eröffnet gemeinsam mit Freitals Sozialbürgermeister Peter Pfitzenreiter (re.) und Gästen eine weitere Tobe-Attraktion.
Oskarshausen-Erfinder Christian Wehlan (li.) eröffnet gemeinsam mit Freitals Sozialbürgermeister Peter Pfitzenreiter (re.) und Gästen eine weitere Tobe-Attraktion. © Karl-Ludwig Oberthür

Unterstützung aus den USA

Viel Arbeit und Geld hat man auch in den Erhalt des Gebäudes investiert. Die alte Hülle des ehemaligen Real-Marktes hat inzwischen eine kunterbunte Fassade bekommen. Doch es ging in den vergangenen Monaten um mehr, als etliche Liter Farbe.

"Wir haben die Innendecken neu gestaltet und an der Lichttechnik gearbeitet", berichtet Christian Wehlan. Dazu kamen zahlreiche Sanierungsarbeiten, denn die Zeit hat an der Bausubstanz genagt.

Für gestalterische Arbeiten im Innen- und Außenbereich holte man sich auch Rat von einem Designer, der in den USA Konzepte für Freizeitparks entwirft.

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Andere Pläne werden direkt in Freital geschmiedet. Mit den Erfahrungen aus zwei heißen Sommern weiß man: Manchmal hilft nur Wasser. So gibt es wieder zahlreiche nasse Attraktionen, die schon im vergangenen Jahr sehr beliebt waren. Eine Badehose sollten die Besucher deshalb unbedingt im Gepäck haben. Dazu kommt demnächst noch ein Erfrischungslabyrinth.

Genügend Gründe also, wieder einmal im Oskarshausen vorbeizuschauen.

www.oskarshausen.de

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