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Freital spendet für Hochwasseropfer

Die Verwaltung gibt Geld aus der Stadtkasse. Einige Stadträte schließen sich an und auch das Spendenkonto füllt sich schon.

Die Verheerungen im Westen der Bundesrepublik erinnern viele an die Flut 2002.
Die Verheerungen im Westen der Bundesrepublik erinnern viele an die Flut 2002. © dpa

Die Stadt Freital wird stellvertretend für jeden Einwohner der Stadt einen Euro für die Hochwasserhilfe bereitstellen. Das verkündete Oberbürgermeister Uwe Rumberg in der Stadtratssitzung am Mittwochabend. "Wir runden das etwas auf und geben insgesamt 40.000 Euro", sagte er. So sei es mit dem Ältestenrat abgesprochen worden.

Darüber hinaus wollen einige Stadträte, so zum Beispiel die Abgeordneten von Freitals Konserverativer Mitte und der Freien Wähler, ihr Sitzungsgeld für die Flutopfer spenden.

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Zudem hatte die Stadt schon vor einigen Tagen ein Spendenkonto eröffnet und zu privater finanzieller Unterstützung aufgerufen. "Auf dem Konto sind auch schon einige Tausend Euro eingegangen", informierte Rumberg.

Auch viele Initiativen und Vereine sammeln Geld für die Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. So wird der Bergbau-und Hüttenvereins Freital am kommenden Sonnabend, dem 24. Juli, auf dem Freitaler Wochenmarkt an einem kleinen Stand für Spenden zu sorgen.

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"Wir bieten eine 2002 veröffentlichte Publikation über die Hochwassertage im August in Freital zum Preis von sechs Euro an. Von jedem verkauften Exemplar werden zwei Euro in einen Spendentopf zugunsten der Menschen in den aktuell betroffenen Bundesländern gesteckt", teilte Vereinsvorsitzender Wieland Büttner mit.

Wie Oberbürgermeister Rumberg weiter ausführte, stehe auch die Freitaler Feuerwehr bereit, um Hilfe in den Hochwassergebieten zu leisten. "Das wird vom Landkreis koordiniert. Sobald der Marschbefehl kommt, fahren unsere Leute los."

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