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Neues Buch zu Freitaler Straßennamen

Wer schon immer mal wissen wollte, warum manche Straße heißt, wie sie heißt, findet nun eine unterhaltsame Lektüre.

Wie kam diese Straße wohl zu ihrem Namen? Heimatforscher sind dieser Frage nachgegangen.
Wie kam diese Straße wohl zu ihrem Namen? Heimatforscher sind dieser Frage nachgegangen. © Karl-Ludwig Oberthür

Dresdner Straße, Deubener Weg - alles klar. Nach dem Prinzip wurden viele Straßen benannt. Und wenn auch nicht jeder den Namen Carl-Thieme kennt, irgendein verdienstvoller Bürger wird es schon gewesen sein. Aber warum gibt es Straßennamen wie Freilufthäuser, Am Hexenberg oder In der Tilke?

Der Frage sind einige Heimatforscher nachgegangen und haben ihre Erkenntnisse jetzt in einer Broschüre zusammengefasst. Diese erschien kürzlich als vierter Werkstattbericht der kommunalen „Arbeitsgruppe Gedenken“.

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Auf 72 Seiten werden die „Freitaler Straßennamen heute und in der Vergangenheit", so der Titel, dokumentiert. In einem Anhang sind zudem die Bedeutungen einiger ausgewählter, insbesondere lokal interessanter Straßennamen erläutert. In umfangreichen Recherchen wurden dafür alte Karten und Telefonbücher, Ratsbeschlüsse und Verordnungen gesichtet und analysiert.

Bekannter Namensforscher kommt nach Freital

Zuletzt an der Erstellung der Broschüre beteiligt waren die AG-Mitglieder Eberhard Kammer, Peter Reichelt sowie maßgeblich Peter Kretzschmar.

Angestoßen wurde das Projekt vom früheren Leiter der Arbeitsgruppe und einstigem Oberbürgermeister von Freital, dem inzwischen verstorbenen Klaus Pollack, sowie weiteren früheren Mitgliedern – wie den ebenfalls bereits verstorbenen Wolfgang Burkhardt und Ralf Thomas.

Die Broschüre kann inklusive eines Stadtplans im Online-Shop der Stadt Freital erworben werden. Der Preis beträgt fünf Euro.

Im Rathaus freut man sich, dass das Werk vollendet ist. „Mit dem vorliegenden Werk dringt die AG Gedenken nicht nur in die Geschichte, sondern mitten in unseren Lebensalltag vor. Straßennamen sind tagein tagaus stetige Begleiter", sagte Oberbürgermeister Uwe Rumberg.

Und es ist noch nicht das Ende der Geschichte. Am 28. Juli 2021 wird der Werkstattbericht ab 17 Uhr in einer Veranstaltung im Stadtkulturhaus vorgestellt. Auf Einladung der Stadt Freital und der „Arbeitsgruppe Gedenken“ wird dabei der deutschlandweit bekannte Namensforscher Prof. Jürgen Udolph zu Gast sein.

Er wird nicht nur aus seinen Erfahrungen und Erlebnissen der Namens-Arbeit berichten, sondern auch durch die Landschaft Freitaler Straßennamen und den Ursprung dieser Bezeichnungen streifen. Der Eintritt ist frei. Tickets gibt es ab Anfang Juli 2021 bei der Stadt Freital.

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