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Neue Wohnhäuser für Freital

Die Wohnungsgenossenschaft startet ein Neubauprojekt. Es entstehen 32 Wohnungen für Senioren und Familien - mit viel Grün im Umfeld.

An der Gustav-Klimpel-Straße entstehen zwei neue Mehrfamilienhäuser.
An der Gustav-Klimpel-Straße entstehen zwei neue Mehrfamilienhäuser. © Wohnungsgenossenschaft Freital

Seit Kurzem rollen auf einem noch unbebauten Grundstück an der Gustav-Klimpel-Straße die Bagger. Sie sind die Vorboten eines Bauprojektes, das im idyllischen Teil von Zauckerode zunächst für Lärm und Dreck sorgen wird, nach dessen Fertigstellungen aber 32 neue Wohnungen zur Verfügung stehen.

Derzeit finden Gründungsarbeiten statt. Geplant ist, zwei Häuser samt Tiefgarage an der Ecke Wurgwitzer Straße/Gustav-Klimpel-Straße zu errichten.

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Baustart seit Langem geplant

Bauherr ist die Freitaler Wohnungsgenossenschaft Gewo, einer der größten Vermieter in der Stadt. Die Gewo hatte das unbebaute Grundstück schon vor langem erworben und Pläne gemacht. Eigentlich sollte bereits 2019 Grundsteinlegung sein, nun wird es voraussichtlich Ende Februar dieses Jahres, wie es seitens des Vorstandes der Genossenschaft heißt.

Grund für die Verzögerungen waren notwendige Planungsänderungen und Anpassungen an den Bebauungsplan. Die Genossenschaft wollte vor allem das Grundstück optimal ausnutzen.

Bauerfahrungen hat man bei der Gewo zur Genüge. Sukzessive hat der Vorstand in den vergangenen Jahren in Neubauten investiert - in Wilsdruff, in Bannewitz, in den Freitaler Stadtteilen Hainsberg und Pesterwitz. Der Genossenschaft war es wichtig, im Bestand auch neue, moderne Wohnungen, teils mit gehobenem Standard, anzubieten.

Seit kurzem finden auf dem Gelände Tiefbauarbeiten statt. Im Februar soll die Grundsteinlegung für zwei neue Wohnhäuser sein.
Seit kurzem finden auf dem Gelände Tiefbauarbeiten statt. Im Februar soll die Grundsteinlegung für zwei neue Wohnhäuser sein. © Karl-Ludwig Oberthür

Sechs Wohnungen sollen barrierefrei sein

In Zauckerode, in Sichtweite des Edgar-Rudolph-Weges gelegen, entstehen nun Zwei- Drei- und Vierraumwohnungen mit Balkonen und einer Größe von 56 bis 120 Quadratmetern. Sechs Wohnungen sollen barrierefrei sein - die Gewo möchte in ihren Häusern eine möglichst bunte Mischung von jung und alt, größeren und kleineren Haushalten.

Beide Neubauten erhalten Aufzüge, es werden zudem 44 Stellplätze in einer Tiefgarage geschaffen. Die Kosten für die Investition sollen bei 7,1 Millionen Euro liegen. Im Herbst 2022 sollen die ersten Mieter einziehen.

Die Wurgwitzer Straße ist eine begehrte Wohngegend. Hier sind seit der Wende moderne Wohnhäuser, einige Einfamilienhäuser und eine Reihenhaussiedlung entstanden. Die Gegend punktet mit viel Grün und wenig Verkehr.

Die Gewo verfügt zurzeit über 2.444 Wohnungen in Freital, Rabenau, Bannewitz und Wilsdruff. Die Kaltmiete für Wohnungen beträgt im Schnitt 4,59 Euro je Quadratmeter. Die günstigsten Wohnungen sind ab 3,80 Euro je Quadratmeter zu haben. Viele Gewo-Wohnungen liegen im Plattenbaugebiet Zauckerode und in Deuben-Süd.

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