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Vergnügen mit Wasser, Schlamm und Schweiß in Freital

Gut tausend Leute sind beim Schlamm-Hindernislauf Cross de Luxe in Freital an den Start gegangen. Eines hat sie alle verbunden.

Philipp Wurst aus Dresden gefiel die Wasserrutsche bei seinem Lauf so gut, dass er sie gleich zweimal absolvierte.
Philipp Wurst aus Dresden gefiel die Wasserrutsche bei seinem Lauf so gut, dass er sie gleich zweimal absolvierte. © Egbert Kamprath

"Die Eltern einmal richtig dreckig sehen. Das ist wohl der größte Spaß hier“, sagt Ralf Sommerfeldt, der am Sonntag mit seiner Frau Miriam und den Töchtern Elly und Lotte aus Erlabrunn im Erzgebirgskreis nach Freital zum Cross de Luxe gekommen ist, dem Schlamm-Hindernislauf. Der Spaß war es, der alle Läufer verbunden hat.

Familien sind die Ersten auf der Strecke

Die Familien waren die Ersten, die an den Start gegangen sind über eine Strecke von drei Kilometer mit insgesamt 17 Hindernissen. Eines der letzten, an dem sie über Reifen klettern oder alternativ im schlammigen Wasser durchtauchen mussten, hatte den Mädchen aus Erlabrunn besonders gefallen. Der Vater war voll des Lobs über die Organisation. „Wir nehmen ja öfter an Hindernisläufen teil. Da hat man häufig ein Problem, zu parken. Das ist hier in Freital gut gelöst.“

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Teilnehmer bis aus Berlin, Thüringen und Brandenburg

Die Veranstalter, die Leipziger Agentur Time for Sports, hatten das Gelände des Freizeitzentrums Hains als Start und Zielgelände ausgesucht. Die Strecke führte dann den Berg hoch in Richtung Rabenau. Das war eine Herausforderung für die Beinmuskeln, wie die Teilnehmer feststellen mussten, bot aber eine herrliche Landschaft.

„Gleich der erste Berg war schon anstrengend“, sagt Anja Berghoff aus Berlin, die mit ihrer Tochter Lina die Familientour absolvierte. Ihrer Tochter hatte die Wasserrutsche am meisten Spaß gemacht.

Pia und Dennis aus Dresden hatten sich so kostümiert, dass der Schlamm ihrer Frisur nichts anhaben konnte und sie zeigten, welchen Spaß sie beim Cross de Luxe haben.
Pia und Dennis aus Dresden hatten sich so kostümiert, dass der Schlamm ihrer Frisur nichts anhaben konnte und sie zeigten, welchen Spaß sie beim Cross de Luxe haben. © Egbert Kamprath
Der Freitaler Lars Tschirner kommt durch die drehende Röhre.
Der Freitaler Lars Tschirner kommt durch die drehende Röhre. © Egbert Kamprath
Die Feuerwehr Rabenau sorgte auf der Laufstrecke mit einer Dusche für Abkühlung.
Die Feuerwehr Rabenau sorgte auf der Laufstrecke mit einer Dusche für Abkühlung. © Egbert Kamprath
Zum ersten Lauf starteten die Familien am Hains in Freital. Sie hatten eine Strecke von drei Kilometern zurückzulegen mit etlichen Hindernissen.
Zum ersten Lauf starteten die Familien am Hains in Freital. Sie hatten eine Strecke von drei Kilometern zurückzulegen mit etlichen Hindernissen. © Egbert Kamprath
Auch durch dieses Schlammloch musste frau durch.
Auch durch dieses Schlammloch musste frau durch. © Egbert Kamprath

Die Berliner waren keine Besonderheit. Die Teilnehmer an den Läufen kamen aus einem weiten Umkreis. Der Großteil waren Sachsen, aber auch Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt waren bei den Teilnehmern vertreten.

Dresdner haben Spaß mit Flamingos auf dem Kopf

Dass es dabei in erster Linie um Spaß ging, zeigte schon die Aufmachung der Schickerbubis aus Dresden. Sie traten in schwarzen Trikots an und mit einer Duschhaube in Form eines Flamingos auf dem Kopf. Damit wagten sie sich auf die längste Tour, die zweimal über acht Kilometer führte. „Ist doch klar, was wir wollen: den ersten Platz und Spaß haben“, sagte Robin Gröblechner aus Dresden zur Motivation der Schickerbubis.

Atemlos, durchnässt und glücklich

Nicht ganz so ambitioniert war Familie Lenk. Das sind Schwester, Bruder, Tochter mit Freund und ein Kumpel aus Nossen, Siebenlehn und Umgebung. Sie stellten sich der Herausforderung der großen Runde über zweimal acht Kilometer.„Erste werden wir nicht, dazu sind wir nicht trainiert genug“, sagte Jörg Lenk. „Aber wir wollen was zusammen machen und Spaß haben.“

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Über 1.000 Teilnehmer sahen das ähnlich und haben sich für die verschiedenen Hindernisstrecken auf der Schlammstrecke angemeldet, informierte Susan Zehl vom Veranstalter. Die Teilnehmer kamen atemlos, durchnässt und glücklich ins Ziel, wo jeder eine Teilnahmemedaille erhielt.

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