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Gefahrgut-Container brennt in Kesselsdorf

Zu einem Einsatz wurde die Feuerwehr in Kesselsdorf gerufen. Ein Gefahrgut-Container hatte Feuer gefangen.

Ein Container beladen mit gefährlichen Gütern ist am Donnerstag in Brand geraten.
Ein Container beladen mit gefährlichen Gütern ist am Donnerstag in Brand geraten. © Roland Halkasch

Aufregung im Kesselsdorfer Gewerbegebiet Zschoner Ring. Im größten sächsischen Depot des Express-Paket-Dienstleister DPD Deutschland kam es am Vormittag zu einem Brand. Dort stand ein Gefahrgut-Container in Flammen. Glück im Unglück: „Dieser Container steht außerhalb des DPD-Hallenkomplexes auf einer Lagerfläche“, sagte Wilsdruffs Feuerwehr-Chef Falk Arnhold kurz nach dem Beginn des Einsatzes. Seine Feuerwehr wurde 11.26 Uhr alarmiert und war zunächst damit beschäftigt, den Container runterzukühlen. Das geschah mit Wasser.

Am Nachmittag konnte der Container geöffnet werden. „Es erfolgte die Restablöschung“, sagte Einsatzleiter Arnhold. Experten vom Umweltamt und der Unteren Naturschutzbehörde untersuchten das konterminierte Löschwasser.

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Mehrere Ortswehren aus dem Stadtgebiet waren im Einsatz.
Mehrere Ortswehren aus dem Stadtgebiet waren im Einsatz. © Roland Halkasch

Im Container befanden sich rund 20 Pakete, sagt Sebastian Zeh, Sprecher von DPD. Verpackt waren Flaschen, Dosen und andere Behältnisse, die mit Alkohol, Desinfektionsmittel, Reinigungsmitteln, Farben und Lacken gefüllt waren. „Auch 30 Liter Chlor waren dabei. Alles handelsübliche Dinge“, so Arnold. Er rechnete damit, dass der Einsatz in den frühen Abendstunden beendet werden kann. „Es ist nicht der erste Löscheinsatz von derartigem Gefahrgut.“

Ein Brand dieser Art komme bei DPD Deutschland äußerst selten vor, sagt Zeh. „Der Paketversand mit DPD unterliegt hohen Sicherheitsstandards, sowohl in der Abholung und Zustellung, als auch der Paketsortierung“, versichert er.

Nach dem Brandausbruch habe DPD das Gelände unverzüglich geräumt. „Die Sicherheit der Arbeitskräfte geht vor“, so Zeh. Betroffen waren aber nur wenige Mitarbeiter. Denn zum Zeitpunkt des Brands waren die Zusteller bereits auf ihren Touren unterwegs. Und auch in der Paketsortierung herrschte kein Hochbetrieb mehr. „Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass die Paketzustellung in der Region nicht beeinträchtigt wird“, sagt Zeh.

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