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Traumberuf Pflegerin - zwei Frauen aus Kreischa erzählen

Der "Internationale Tag der Pflege" wird am Freitag begangen. Zwei Pflegerinnen aus Kreischa sagen, warum sie gern in der Branche arbeiten.

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Natalie Beyer und Susann-Christine Wischmann (rechts) arbeiten gern in der Pflege.
Natalie Beyer und Susann-Christine Wischmann (rechts) arbeiten gern in der Pflege. © PR

Zwischen Susann-Christine Wischmann und Natalie Beyer liegen zwar 20 Jahre Berufserfahrung. Beide Frauen verbindet, dass sie als Pflegerinnen ihren Traumberuf gefunden haben. Sie arbeiten im Seniorenzentrum AGO Kreischa. Zusammen mit vielen anderen Kollegen und Kolleginnen begehen die beiden Frauen am Freitag den "Internationale Tag der Pflege". Damit wird jährlich die Bedeutung der professionellen Pflege gewürdigt werden.

Das Tolle in der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen sei besonders die tagtägliche Dankbarkeit, sagt Wischmann, die als Pflegedienstleiterin im Seniorenzentrum arbeitet. "Ein schöneres Gefühl gibt es nicht", sagt Natalie Beyer, die sich in der Ausbildung befindet. Wischmann ergänzt: "Schöner als mit einem ehrlichen ‚Danke‘ kann der Tag nicht starten, oder?" Sie weiß, dass es gegenüber der Arbeit in Pflegeheimen Vorurteile gibt: "Viele denken, der Pflegeberuf wäre schlecht bezahlt, deprimierend und schlecht mit Familie oder Freizeit vereinbar. Doch das stimmt schon längst nicht mehr."

In der Pflege gibt es inzwischen viele Optionen

Ihr Seniorenzentrum zum Beispiel bietet flexible Arbeitsmodelle. Als Pflegefachkraft habe man hier viele Möglichkeiten, sich einzubringen. "Dabei wird vorab insbesondere die Lebenssituation berücksichtigt", so Susann-Christine Wischmann.

Ob Vollzeitbeschäftigung, Teilzeitmodell oder geringfügige Beschäftigung: In der Pflege gibt es inzwischen viele Optionen. Auch Wiedereinsteiger sind willkommen. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange derjenige aus dem Job raus ist. Viele Jobsuchende wissen allerdings nicht, dass man auch als Seiteneinsteiger in einem Pflegeberuf nicht nur allerbeste Chancen hat, sondern hier sogar zu einem späteren Zeitpunkt im Berufsleben noch Karriere machen kann.

Der erste Schritt in die zukunftsträchtige Branche kann dabei der Einstieg als Pflegehilfskraft sein. Bei guter Eignung und weiterem Interesse ist dann eine einjährige Ausbildung zum Altenpflegehelfer bzw. zur Altenpflegehelferin oder - je nach Bildungsgrad - sogar eine dreijährige Ausbildung zur Pflegehilfskraft möglich. (SZ/mb)