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Linke macht Corona zum Wahlkampfthema

Die Nachfolgerin von Sarah Wagenknecht, Amira Mohamed Ali, besucht den Landkreis. Die Chefin der Bundestagsfraktion setzt auf Solidarität.

Die Linke im Bundestag sorgt sich, wer die Kosten der Corona-Krise trägt.
Die Linke im Bundestag sorgt sich, wer die Kosten der Corona-Krise trägt. © Steffen Unger

Sie ist das neue Gesicht der Linken. Amira Mohamed Ali ist zwar erst 2017 in den Bundestag eingezogen, wurde aber schon zwei Jahre später als Nachfolgerin von Sarah Wagenknecht zur Fraktionsvorsitzenden gewählt. Die Rechtsanwältin aus Niedersachsen war Sprecherin für Verbraucherschutz und Tierschutz in der Fraktion. Derzeit ist sie im Landkreis unterwegs.

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Erst war sie im Nationalpark und in Bad Schandau im Gespräch mit den Menschen vor Ort. Am Freitag, 30. August, macht sie nach einem Abstecher nach Königstein auch in Wilsdruff Halt. Auf dem Marktplatz ist ab 16 Uhr eine Kundgebung zum Thema „Wer bezahlt die Kosten der Corona-Krise?“ geplant. Das dürfte auch den aktuellen Bundestags-Wahlkampf prägen. Die Corona-Krise zeige laut Linke-Fraktion "nicht nur dramatisch die Fehler der Privatisierung des Gesundheitssystems auf, es wird zugleich offensichtlich, dass jene zu oft unterbezahlt sind, die das Gemeinwesen am Laufen halten." Diese Probleme ließen sich nur mit einem erhöhten Maß an Solidarität meistern, heißt es. (SZ)

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