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Der Versessene, der nicht herumsitzen konnte

Johann Spensberger nannte sich selbst einen Sturkopf. Für Rabenaus Stuhlbaumuseum war die Eigenart seines Chefs ein Glück. Nun ist er gestorben.

Von Jörg Stock
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Müßiggang war seine Sache nicht. Als Chef des Rabenauer Deutschen Stuhlbaumuseums trieb Johann Spensberger stets irgendein Projekt voran.
Müßiggang war seine Sache nicht. Als Chef des Rabenauer Deutschen Stuhlbaumuseums trieb Johann Spensberger stets irgendein Projekt voran. © Karl Ludwig Oberthür

Zum Fünfundsiebzigsten hat er einen Baum gepflanzt, im kleinen Park nahe seines Wohnhauses. Es war nicht umsonst eine Blutbuche, die der Chef des Rabenauer Deutschen Stuhlbaumuseums Johann Spensberger an diesem Sommertag 2010 in die Erde brachte. Sie war als Sinnbild gemeint für das Herzblut, mit dem Spensberger seine Ideen umsetzte, und für das Material, das seine Leidenschaft geworden war: Holz. Dazu passte dann auch der Wunsch des Jubilars für seinen Baum: "Dass daraus mal ein Stuhl wird."

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