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Bus macht Werbung für Freitaler Getränk

Das Windbergbier ist jetzt im Linienverkehr präsent, aber nur als Hingucker. Zu dem Pilsner soll bald eine weitere Geschmacksrichtung kommen.

Alexander Frenzel macht für sein "Windberg-Pilsner" jetzt auf einem Bus Reklame.
Alexander Frenzel macht für sein "Windberg-Pilsner" jetzt auf einem Bus Reklame. © Foto: privat

Die Wohnungsgesellschaft Freital hat es schon getan, die Fleischerei Dittrich, die Weißeritztalbahn. Sie alle warben auf den Bussen der Region mit bunten Bildern und flotten Sprüchen. Nun kommt ein Neuling hinzu - und das in einer Branche, die zumindest den männlichen Teil der Bevölkerung ansprechen dürfte: Bier.

Seit kurzem ist ein Bus des Reisedienstes Hammer mit Reklame für das Windbergbier unterwegs. Das Fahrzeug verkehrt auf den Freitaler Stadtbuslinien und wirbt im satten Rot mit gelben Lettern für die neugegründete Brauerei und ihr erstes Produkt. Dabei darf das Logo - eine Eule - nicht fehlen. Das Pilsner ist seit dem November 2019 auf dem Markt. "Wir sind sehr zufrieden mit der Nachfrage und haben bisher fast nur Lob für unser Bier bekommen", sagt Alexander Frenzel. Nun soll das Getränk noch bekannter werden.

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Der Unternehmer betreibt am Dorfplatz den Getränkehandel Mierisch, den er einst von den Großeltern übernahm. Um sich gegen die Konkurrenz, vor allem Supermärkte und Discounter, zu behaupten, baute er den kleinen Markt zum Hofladen aus. Teils aus Interesse, teils aus Geschäftssinn begann er nebenbei im Hinterstübchen in einer kleinen Versuchsanlage Bier zu brauen. Zuvor hatte er einen Brau-Kurs besucht. 

Nach vielen Versuchen hatte Alexander Frenzel ein eigenes Rezept für ein Pilsner ausgetüftelt. Hergestellt wird es derzeit in einer sächsischen Brauerei - in welcher, will der Unternehmer nicht verraten. 

Um jetzt sein Bier bekannter zu machen und den Verkauf im eigenen Laden weiter anzukurbeln, kam er auf die Idee mit der Werbung am Bus. "Ich habe mich nach den Kosten erkundigt und fand das Angebot akzeptabel", sagt er. Beim Aufbringen der Reklame packte er selbst mit an und ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. "Es sieht doch total gut aus." 

Der Bus ist im Freitaler Stadtverkehr unterwegs - mit dem Maskottchen der Windbergbrauerei, einer Eule,
Der Bus ist im Freitaler Stadtverkehr unterwegs - mit dem Maskottchen der Windbergbrauerei, einer Eule, © Foto: privat

Rezept für Rotbier fertig

Die viel größere Aufgabe in Sachen Bier liegt aber noch vor Frenzel. Er ist derzeit auf der Suche nach einem Grundstück, um eine eigene, kleine Brauerei aufzubauen. Ein Angebot hat er inzwischen, nun geht es um die Finanzierung. Frenzel schwebt kein reiner Produktionsstandort vor, sondern eine Eventbrauerei. "Ich möchte Veranstaltungen, Besichtigungen und Gastronomie miteinander verbinden. So etwas fehlt in Freital."

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Unabhängig davon hat er bereits ein zweites Rezept fertig. Das Rotbier wird nach der Sagengestalt Rotkopf Görg benannt und soll vom Geschmack her dem Irish Ale ähneln. Eigentlich wollte Alexander Frenzel das Rotbier bereits in diesem Jahr auf einer Party präsentieren. Corona-bedingt hat er das Vorhaben verschoben. Nun soll es im nächsten Jahr, wenn Freital sein 100. Gründungsjubiläum begeht, in den Verkauf kommen.    

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