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Freital

So stark hat sich Freital verändert

In den vergangenen 30 Jahren sind Häuser abgerissen, neu gebaut oder saniert worden. Eine kleine Ausstellung zeigt die Entwicklung.

Thomas Bleier (links) ist Geschäftsführer der Stadtentwicklung GmbH. Gemeinsam mit Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg präsentiert er die Ausstellung zur Sanierungsgeschichte.
Thomas Bleier (links) ist Geschäftsführer der Stadtentwicklung GmbH. Gemeinsam mit Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg präsentiert er die Ausstellung zur Sanierungsgeschichte. © Egbert Kamprath

Wie in zahlreichen Städten der ehemaligen DDR gab es auch in Freital 1990 einen immensen Sanierungsstau. Zahlreiche Brachflächen prägten das Bild. Die Gebäude, öffentliche Grünflächen sowie Platz- und Straßenräume waren in schlechtem bis sehr schlechtem Zustand. Die Stadtverwaltung legte 1991 Sanierungsziele fest, von denen heute für jeden sichtbar die allermeisten erreicht sind. Einige Beispiele: viele sanierte Wohngebäude, die neugestalteten Rathäuser, der Goetheplatz, die Fröbelwegbrücke, das Stadtkulturhaus.

Neben der Sanierung und Neugestaltung von Einzelobjekten bestand ein wichtiges Anliegen in der Entwicklung des öffentlichen Raumes. Über das vom Bund finanzierte Programm „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ (SEP) wurden in den Jahren 1992 bis 2019 rund 23,2 Millionen Euro für zirka 210 Einzelmaßnahmen im Sanierungsgebiet Deuben und rund 16,6 Millionen Euro für zirka 206 Einzelmaßnahmen im Sanierungsgebiet Potschappel investiert. 

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"Zudem ist es nachweislich so, dass ein Euro Förderung bis zu sechs Euro Folgeinvestitionen auslöst. Daran lässt sich erahnen, welche Bedeutung für die lokale Bauwirtschaft die von Bund und Ländern unterstützten Projekte hatten und haben", teilt die Stadtverwaltung mit. Nach nunmehr 27 Jahren hat die Stadt Freital 2019 die beiden Sanierungsgebiete geschlossen. Zur Veranschaulichung dieses langwierigen Prozesses der vergangenen 27 Jahre entschied sich die Verwaltung, eine Ausstellung sowie eine Broschüre aufzulegen, die kostenlos erhältlich ist. (SZ)

Ausstellungsorte und -zeiten

· 10. und 11. Oktober 2020, Bahnhof Potschappel, Am Bahnhof 8, Mehrzweckbereich (Zugang über Seiteneingang rechts), jeweils 10 bis 16 Uhr. An beiden Tagen sind für die Besucher Ansprechpartner aus dem Stadtplanungsamt vor Ort.

· 12. bis 30. Oktober 2020, Stadtbibliothek im City-Center, Bahnhofstraße 34, während der Öffnungszeiten: Mo. 12 bis 18.30 Uhr; Di., Do. und Fr. 9 bis 18.30 Uhr. Ansprechpartner aus dem Stadtplanungsamt sind für Besucher am 15., 22. und 29. Oktober 2020, jeweils 15 bis 18.30 Uhr vor Ort.

· 2. bis 16. November 2020, Sparkassenfiliale Potschappel, Dresdner Str. 107, Foyer Erdgeschoss während der Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 9 bis 18 Uhr

· Besucher sollten in der Ausstellung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

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