Freital
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Stadtrat entscheidet über "Bürgergroschen"

Die Bürger für Freital wollen ein Budget, um kleinere Projekte von Bürgern oder Vereinen zu finanzieren. Kann sich die Stadt das leisten?

Von Annett Heyse
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Schnelles Geld für kleine Projekte: Die Bürger für Freital wollen einen Bürgergroschen einführen.
Schnelles Geld für kleine Projekte: Die Bürger für Freital wollen einen Bürgergroschen einführen. © Annett Heyse

Wenn der Stadtrat am Donnerstagabend tagt, soll er über einen Antrag mit der Überschrift "Bürgergroschen" entscheiden. Dahinter steckt die Idee, ein Budget einzurichten, um Bürgern oder Vereinen für kleine Projekte Zuschüsse zu gewähren.

Es geht vor allem um eine schnelle, unbürokratische Hilfe. Die Idee für den "Bürgergroschen" kommt von den Bürgern für Freital. "Wir Stadträte erfahren immer wieder von leicht ausführbaren Anliegen. Viele können aber aufgrund im Laufe eines Haushaltsjahres gar nicht umgesetzt werden, weil sie nicht eingeplant sind", berichtet Lars Tschirner, Fraktionsvorsitzender der Bürger für Freital.

Haushaltsplant soll verabschiedet werden

Der Bürgergroschen soll als flexibles Budget in Höhe von 50.000 Euro angelegt werden. Auszahlungen aus dem Budget müssen vom Stadtrat genehmigt werden.

Die Bürger für Freital hatten zunächst gefordert, den "Bürgergroschen" mit 100.000 Euro anzusetzen. Aufgrund der angespannten Haushaltslage will man nun mit einer kleineren Summe planen.

Der Stadtrat berät auf seiner Sitzung am 4. März ohnehin den Haushaltsplan für das laufende Kalenderjahr. Ob dann auch der kleine Hilfs-Fonds eine Rechnung spielen wird, darüber entscheiden die Stadträte in einer separaten Abstimmung. Die Sitzung findet im Kulturhaus Lutherstraße statt und beginnt 18.15 Uhr.

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