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Touristiker sollen Schloss Burgk entwickeln

Eine Studie soll ausloten, welche Ideen umsetzbar sind. Es geht um ein Hotel, den Ausbau der Scheune und das Museum.

Sehenswertes Kleinod mit Potenzial: Schloss Burgk soll ausgebaut werden.
Sehenswertes Kleinod mit Potenzial: Schloss Burgk soll ausgebaut werden. © Karl-Ludwig Oberthuer

Ein Museum, ein alter Stollen und viel Bergbautechnik sowie ein großer Spielplatz - Schloss Burgk hat einiges zu bieten. Nachgefragt sind die Schlossräume auch bei Hochzeitspaaren. Doch im Schloss steckt noch viel mehr Potenzial - davon ist man im Freitaler Rathaus überzeugt. Die Verwaltung möchte deshalb eine Machbarkeitsstudie anfertigen lassen, die sich mit der Entwicklung von Schloss Burgk beschäftigt. Das hat der Stadtrat nun auch beschlossen. 

Es geht darum, neue Ideen zu entwickeln, um das Schloss noch mehr zu nutzen und attraktiver zu machen. Einige Visionen gibt es bereits. So wird immer wieder nach Übernachtungsmöglichkeiten im Schloss gefragt. Vor allem Hochzeitspaare wünschen sich das, aber auch Firmen, die in den Veranstaltungssälen Seminare abhalten. Die Studie soll nun ausloten, in welcher Größenordnung solch ein Hotel gebaut werden müsste und wo im Gelände es errichtet werden könnte. 

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Eine weitere Idee ist, die alte Scheune zwischen dem Schlosskomplex und dem Spielplatz Burgkania nutzbar zu machen. Denkbar ist eine Spiel- und Projektscheune, auch mit pädagogischem Angebot für Schulen. Auch im Umfeld des Schlosses soll sich etwas tun, so zum Beispiel mit der Erweiterung des Steinkohle-Lehrpfades.

Zudem liebäugelt die Stadtverwaltung damit, das historische Torhaus wieder aufzubauen. Neue Vorschläge zur Museumsgestaltung werden ebenfalls gesucht. All diese Ideen und weitere sollen in der Studie auf ihre Umsetzbarkeit abgeklopft werden. "Mit dieser Studie entsteht eine erste belastbare Sicherheit bezüglich der zu planenden Maßnahmen mit den tatsächlichen Kosten. Die Kostenschätzung wird Grundlage der Haushaltsplanung sein", teilt das Rathaus mit. Schrittweise könnte man die einzelnen Ideen dann umsetzen. 

Die Kosten für die Machbarkeitsstudie liegen bei 75.000 Euro, wobei die Stadt 18.750 Euro aufbringen muss. Der größere Teil wird aus dem Förderprogramm zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur finanziert.

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