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Wilsdruff stattet Schulen digital besser aus

Dass alle Schüler Zugriff auf die neuste Technik haben, wird immer wichtiger. Dafür müssen die Lehrer auf die Schulbank.

Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother übergibt die Technik an die Schulleiter Kristina Heinz, Christian Stange und Kerstin Federowski.
Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother übergibt die Technik an die Schulleiter Kristina Heinz, Christian Stange und Kerstin Federowski. © Karl-Ludwig Oberthür

Es war vergangene Woche fast so, als wäre im Wilsdruffer Rathaus schon Weihnachten. Etliche Kisten mit neuen Notebooks und Tablet lagerten in einem Besprechungsraum, bereit dazu, an den Schulen verteilt zu werden. Denn die Stadt investiert derzeit kräftig in die digitale Technik ihrer Bildungseinrichtungen. Mit finanzieller Unterstützung aus dem Förderprogramm Digitalpakt Schule sowie Mobile Endgeräte wurden für die Schulen neue Computer, interaktive Tafeln aber auch etliche Notebooks und Tablets gekauft.

Insgesamt hat Wilsdruff allein an der Oberschule in beiden Informatikkabinetten die PCs ausgetauscht, neue Notebooks und Tablets zur Verfügung gestellt und im gesamten Gebäude ein WLAN eingerichtet. Im Gymnasium verfügen die Fachkabinette und Klassenzimmer über interaktive Tafeln, zudem werden auch hier Notebooks für die mobile Arbeit in der Schule oder zu Hause verteilt. Im gesamten Schulhaus steht ebenfalls WLAN zur Verfügung. Schulinterne Angelegenheiten werden nun nicht mehr per Zettel auf ein Brett geheftet, sondern über einen Bildschirm angezeigt.

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Auch die Grundschüler profitieren von den Fördergeldern. An den Grundschulen in Wilsdruff, Mohorn und Oberhermsdorf werden nun auch Notebooks oder Tablets für den digitalen Unterricht zur Verfügung gestellt. In Mohorn und Oberhermsdorf wurden zudem Glasfaseranschlüsse eingerichtet. Die Mohorner bekommen zudem im Dezember noch neue PCs für ihr Informatikkabinett.

Lehrer sollen geschult werden

Weitere Maßnahmen seien geplant und sollen bis 2024 vollständig umgesetzt werden, heißt es aus der Stadtverwaltung. Ziel sei es, dass alle Schulen in einer störungsfreien Umgebung flexibel arbeitsfähig bleiben. Unabhängig von der IT-Ausstattung muss in den Schulen auch die Infrastruktur an die Anforderungen angepasst und modernisiert werden. Im kommenden Jahr 2021 soll deshalb die Verkabelung in den Gebäuden neu gelegt werden. Schritt für Schritt werden dann in allen Schulen digitale Anzeigegeräte und weitere mobile Endgeräte eingesetzt. 

Um diese Geräte mit entsprechenden Anwendungen in den Schullalltag sinnvoll einzubeziehen, werden Schulungen für Lehrpersonal und wenn gegebenenfalls für die Schüler organisiert. „Digitale Kompetenz ist von entscheidender Bedeutung, um digitale Medien sinnvoll nutzen und digitale Kompetenzen vermitteln zu können. Wir sind daher sehr erfreut, dass wir trotz der aktuell schwierigen Auftragslage alle geplanten Maßnahmen für 2020 vollziehen konnten“, sagte Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother.

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