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Freitaler reden bei Schulweg-Sicherheit mit

Vor allem aus Birkigt, Wurgwitz und dem Poisental kamen Rückmeldungen auf eine Umfrage. Für die Auswertung holt sich die Stadt auch Experten mit ins Boot.

Grundschüler und Straßenverkehr - in Freital wird jedes Jahr erhoben, wo es Verbesserungsbedarf gibt.
Grundschüler und Straßenverkehr - in Freital wird jedes Jahr erhoben, wo es Verbesserungsbedarf gibt. © Claudia Hübschmann

62 Familien aus ganz Freital beteiligten sich in diesem Jahr an einer Umfrage zur Schulwegsicherheit. Das teilte die Stadt mit. Die Erhebung richtete sich an Eltern aller Grundschüler in Freital. Seit 2018 wird die Umfrage nicht mehr nur mit Müttern und Vätern von Erstklässlern durchgeführt, sondern ist an alle Eltern von Kindern in der ersten bis vierten Klasse gerichtet.

Gefragt wurde unter anderem, ob die Kinder zu Fuß, per Bus oder Auto in die Schule kommen, ob auf dem Weg Ampeln oder andere Übergänge sind und welche Stellen sie als besonders gefährlich empfinden.

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Die Antworten sollten möglichst den Blickwinkel und die Meinung des Kindes wiedergeben. „Die Sicht der Kinder ist wichtig, da sie Probleme, zum Beispiel aufgrund ihrer Körpergröße, oft anders sehen", sagte Freitals Erster Bürgermeister Peter Pfitzenreiter dazu.

Jede gefährliche Stelle wird geprüft

Es gab Rückmeldungen zu allen Grundschulen, am meisten zu denen in Birkigt, im Poisental, in Hainsberg und in Wurgwitz. Außer aus Saalhausen beteiligten sich aus allen Freitaler Stadtteilen Eltern und deren Kinder. Die Daten werden in den kommenden Wochen intern ausgewertet. Es geht darum, Gefahrenquellen zu erkennen und diese möglichst zu beseitigen.

Dafür holt sich die Stadt auch Experten von anderen Behörden ins Boot. "Gemeinsam mit der Verkehrsbehörde und gegebenenfalls weiteren Beteiligten wie Schulleitung, Polizei oder dem Nahverkehr wird geprüft, was umsetzbar ist", erklärte Matthias Weigel, Sprecher der Stadt Freital.

In der Vergangenheit konnte Freital bereits an vielen Stellen den Schulweg sicherer gestalten oder Gefahrenquellen beseitigen – beispielsweise mittels Zebrastreifen, Wegebeleuchtung, Querungshilfen oder Beschilderungen, heißt es aus dem Rathaus.

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