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Den perfekten Start im Blick

Fußball: Freital siegte zum Liga-Auftakt klar, nun steht das erste Heimspiel an. Doch auch der Gegner ist in Top-Form.

Die Freitaler, hier mit Erik Schütze (l.) im Pokal im Einsatz, bestreiten am Sonnabend ihr erstes Heimspiel in Sachsens höchster Liga.
Die Freitaler, hier mit Erik Schütze (l.) im Pokal im Einsatz, bestreiten am Sonnabend ihr erstes Heimspiel in Sachsens höchster Liga. © Egbert Kamprath

Die Fußballer des SC Freital stehen vor ihrer nächsten Premiere: Nach der Auftakt-Partie in der Landesliga auswärts in Lößnitz (4:0) steht am Sonnabend ab 15 Uhr das erste Heimspiel der Vereinsgeschichte in Sachsens höchster Spielklasse an. Zu Gast im Hainsberger Johannes-May-Stadion ist der FV Eintracht Niesky, der vom ehemaligen Kesselsdorfer Spieler-Trainer Paul Seifert gecoacht wird.

In Freital hängt der Haussegen trotz des Ausscheidens in der 2. Pokalrunde am vergangenen Wochenende nicht schief, denn der SCF überzeugte auch gegen Oberligist FC Grimma. „Wir hätten die Partie in der regulären Spielzeit entscheiden können, vielleicht sogar müssen“, sagte Torwart-Routinier Thomas Metzner nach der 2:4-Niederlage nach Verlängerung. Der 37-Jährige erhielt im Pokal den Vorzug vor Steffen Beer, der zuvor zwischen den Pfosten stand. Die Fans dürften gespannt sein, wer es nun am Sonnabend in die Startelf schafft.

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Für die Gäste lief die neue Saison perfekt an. Das erste Punktspiel gewann Niesky zu Hause gegen Motor Marienberg (2:0), eine Woche später gelang mit dem 3:1-Erfolg in Delitzsch der Einzug in die dritte Pokalrunde – dort trifft man im Oktober auf Liga-Kontrahent Großenhainer FV. Der Kader der Eintracht kann sich sehen lassen: Spieler wie Tommy Klotke, Oliver Merkel oder Stefan Süß haben über Jahre höherklassig gespielt, der 37 Jahre alte Torhüter und Kapitän Daniel Höher gilt als sichere Bank.

Die Kicker der SG Motor Wilsdruff lieferten am vergangenen Wochenende in der zweiten Pokalrunde beim Landesklässler SC Borea eine enttäuschende Vorstellung ab (0:4). Zuvor war die SG nahezu optimal aus den Startblöcken gekommen, hatte zum Auftakt im Sachsenpokal beim Liga-Kontrahenten Neustadt/Spree nach einem 0:2-Rückstand mit 4:2 im Elfmeterschießen gewonnen und zum Meisterschaftsstart einen 2:0-Heimsieg über Lößnitz gefeiert.

Trainer Paul Rabe und seine Spieler haben die Pokalschlappe intensiv ausgewertet. „Am Samstag wird ab 15 Uhr in Marienberg definitiv eine andere Wilsdruffer Mannschaft zu sehen sein“, sagt der Motor-Coach und bezieht das nicht nur auf personelle Änderungen. „Uns haben in Dresden beim Pokalspiel vier, fünf potenzielle Stammspieler gefehlt, aber als Entschuldigung für unsere Leistung lasse ich das nicht gelten.“ Auf Georg Bormann kann Rabe aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre allerdings nicht zurückgreifen.

Unter bereits leichtem Zugzwang steht der VfL Pirna-Copitz nach dem frühen Pokal-Aus (1:2 in Laubegast) und der 3:6-Heimniederlage gegen Budissa Bautzen am ersten Landesliga-Spieltag. „Wir verzeichneten gegen die Spreestädter eklatante Schaltpausen in der Abwehr. So etwas müssen wir schnellstens abstellen und die Kurve hinbekommen“, sagt VfL-Trainer Frank Paulus. Am Sonnabend steht ab 15 Uhr das Gastspiel in Lößnitz an. Pirna muss ohne Spielmacher Eric Prentki auskommen (Gelb-Rot-Sperre). Dagegen stehen die Routiniers Philipp Kötzsch und Ronald Wolf nach Beendigung ihres Familienurlaubs wieder im Kader.

Die Gastgeber sind mit ihrem Saisonstart ebenso unzufrieden. Im Pokal kam schon in Runde eins das Aus beim SC Freital (1:2 nach Verlängerung), eine Woche später setzten die Lößnitzer den Meisterschaftsauftakt in Wilsdruff in den Sand. Auch beim Testspiel gegen den SSV Fortschritt Lichtenstein (Landesklasse West) am vergangenen Sonnabend lief beim 3:3 längst nicht alles rund. In der abgebrochenen Vorsaison hatten Lößnitz und Pirna-Copitz in der Endabrechnung die Plätze vier und drei belegt.

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