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Viel Lob für Freitaler Werfertag

Freital-Weißig organisiert sehr kurzfristig die Leichtathletik-Wettkämpfe für Bundes- und Landeskader. Lokalmatador Lukas Schober nutzt diese Chance resolut.

Präsentiert sich in sehr guter Verfassung: Lukas Schober.
Präsentiert sich in sehr guter Verfassung: Lukas Schober. © Dirk Zschiedrich

Freital-Weißig hat mit einem Werfertag für Bundes- und Landeskader in der Leichtathletik-Szene Sachsens erneut seinen Ruf als verlässlicher Austragungsort bestätigt. „Während die Läufer, Springer und Speerwerfer unter den Kaderathleten beim großen Jugendmeeting in Dresden ihre Bewährungsmöglichkeit hatten, waren für Kugelstoßer, Diskus- und Hammerwerfer mehrere Wettkämpfe abgesagt worden“, berichtet Detlef Pötzsch, Abteilungsleiter Leichtathletik bei der SG Weißig 61. Nach dem kurzfristig organisierten Wettkampf gab es Lob von allen Seiten. „Das war schon spitze“, strahlte Christian Sperling, Nachwuchsbundestrainer Kugelstoß. „Ein Anruf genügte, und eine Woche später war bereits alles organisiert.“

Pudelwohl in heimischen Gefilden fühlte sich Lokalmatador Lukas Schober von der SG Weißig 1861. Mit 19,83 Metern verbesserte der in Maxen in der Gemeinde Müglitztal aufgewachsene Youngster im Kugelstoßen der Jugend U 18 seinen eigenen Kreisrekord um zwölf Zentimeter. „Auch wenn der erhoffte erste 20-Meter-Stoß noch ausblieb, setzte er sich mit dieser Weite an die dritte Position der Jahresweltbestenliste der Jugend U 18“, applaudierte Pötzsch. „Während für Lukas die Hauptsaison noch am Anfang ist, haben die beiden vor ihm rangierenden Südafrikaner ihre Hauptsaison bereits abgeschlossen.“ Im Diskuswerfen blieb Schober als aktuell zweitbester Europäer des Jahres mit 56,24 Metern nur einen halben Meter unter seiner Bestleistung.

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Ein spannendes Duell war im ersten Wettkampf des Jahres im Diskuswerfen der Jugend U 16 erwartet worden. „Immerhin trifft die viertbeste Deutsche des Jahrgangs 2006 vom Vorjahr, Elisa Karsties (SG Weißig 1861), auf die Fünftbeste Jannika Vasold von der LG Mittweida“, so Pötzsch vor dem Auftakt. Am Ende setzte sich die Weißigerin souverän durch, blieb mit 31,29 Metern nur einen knappen Meter unter ihrer Bestmarke. „Auch beim Kugelstoßen blieb sie mit 10,54 klar vor ihrer Gegnerin aus Mittweida“, ergänzt Pötzsch.

Beim Jugendmeeting in Dresden waren zwei Athletinnen aus der Region erfolgreich. Céline John verbesserte sich im Speerwerfen der Jugend U 18 auf 45,62 Meter und gewann den Wettbewerb ihrer Altersklasse. Die Kleinopitzerin, die für den Dresdner SC startet, erfüllte damit die Norm zur Teilnahme an den Deutschen Jugend-Meisterschaften. Amy Meyer von der SG Lok Hainsberg belegte mit 33,67 Metern den dritten Platz.

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