merken
Freital

Sternsinger trotz Corona in Bannewitz

In Bannewitz werden die Sternsinger auch in diesem Jahr ihren Segen in die Häuser bringen. Wegen Corona sind aber Änderungen vorgesehen.

Beispielbild Pirna: Vor Corona zogen viele Sternsinger-Kinder durch die Straßen und brachten nach altem Brauchtum den Bewohnern den Segen in die Häuser.
Beispielbild Pirna: Vor Corona zogen viele Sternsinger-Kinder durch die Straßen und brachten nach altem Brauchtum den Bewohnern den Segen in die Häuser. © Daniel Förster

Mit gebührendem Abstand wollen ab dem 12. Januar einige Sternsinger der Evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Bannewitz auch in diesem Jahr ihren Segen in die Häuser zu den Bewohnern bringen.

Wie Kirchenvorstand Dorothea van Loyen mitteilt, werden die Kinder ab 15 Uhr von Haus zu Haus ziehen und dabei eine Mund-Nasenabdeckung tragen. Zudem dürfen sie während der Corona-Krise nicht wie üblich singen. Still wird es aber nicht sein, denn die Kirchgemeinde hat eine kreative Lösung gefunden, sagt van Loyen: "Auch wenn sie nicht singen werden, kann man sie doch hören. Viele von den Kindern wissen sich zu helfen und lassen dank moderner Technik die bekannten Sternsingerlieder auch in diesem Jahr erschallen."

Anzeige
Ihre Berufserfahrungen sichtbar machen
Ihre Berufserfahrungen sichtbar machen

Der neue „ValiKom Transfer“ - Alle Verfahren der IHK Dresden und Handwerkskammer Dresden wurden bisher erfolgreich beendet!

Unter dem Leitwort 2021: "Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben - in der Ukraine und weltweit" werden die Sternsinger nun kleine Päckchen in die Briefkästen stecken, die die Segensaufkleber, einen Segensgruß und Informationen zum diesjährigen Spendenprojekt enthalten.

In diesem Jahr setzen sich die Sternsinger mit ihrer Spendenbitte für Kinder ein, die infolge von Arbeitsmigration ohne Eltern aufwachsen müssen.

Außerdem werde nach altem Brauch mit geweihter Kreide die Segensbitte "20*C+M+B*13" (Christus Mansionem Benedicat/Christus segnet dieses Haus) an den Hausbalken oder Türeingängen angebracht.

Mehr Nachrichten aus Freital lesen Sie hier.

Den täglichen kostenlosen Newsletter können Sie hier bestellen.

Mehr zum Thema Freital