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Quarantäne für Feuerwehrleute

Die Wilsdruffer Kameraden befreiten zwei Insassen aus einem umgekippten Lkw. Die beiden waren Corona positiv.

Ein Sattelzug kippte in der Nacht zum Sonnabend auf der A4 bei Wilsdruff um. Für die Feuerwehr hat das besondere Folgen.
Ein Sattelzug kippte in der Nacht zum Sonnabend auf der A4 bei Wilsdruff um. Für die Feuerwehr hat das besondere Folgen. © Roland Halkasch

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wilsdruff wurden am frühen Sonnabendmorgen zu einem Unfall auf der Autobahn A4 gerufen. Das ist nicht gerade selten, dennoch wurde es ein außergewöhnlicher Einsatz.

Zwischen der Autobahnauffahrt Wilsdruff und der Raststätte Dresdner Tor war gegen 0.25 Uhr ein Sattelzug aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten. Der mit über 20 Tonnen Bananen beladene Mercedes Benz Actros prallte zunächst gegen die Mittelleitplanke. Anschließend touchierte der Sattelzug die rechte Leitplanke, zerstörte eine Notrufsäule, fuhr in den Straßengraben und kippte um.

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Der Trucker und sein Beifahrer wurden verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Neben der Wilsdruffer Feuerwehr war auch die aus Klipphausen vor Ort geeilt. Sie befreiten die Insassen, nahmen die ausgetretenen Betriebsstoffe auf, reinigten die Fahrbahn und sicherten die Unfallstelle ab. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

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Kurz nach dem Einsatz gab es dann aber noch eine Hiobsbotschaft für die Rettungskräfte. Wie der Wilsdruffer Stadtwehrleiter, Falk Arnhold, bestätigte, müssen sich jetzt sechs Feuerwehrleute in Quarantäne begeben. Sie hatten den beiden Insassen des umgekippten Sattelzuges beim Verlassen des Fahrzeuges geholfen. Die beiden Rumänen waren positiv auf das Coronavirus getestet worden. (rh)

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