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„Die Corona-Krise stand in den Sternen“

Der Freitaler Astrologe Richard Stange lag mit seiner Prognose für 2020 weitgehend richtig. Für Sächsische.de deutet er erneut die Sterne. Er empfiehlt, wachsam zu sein.

Der Freitaler Astrologe Richard Stange, der von seiner Küche aus einen schönen Blick über die Stadt Freital hat, deutet für die Leser von Sächsische.de die Sterne für das Jahr 2021.
Der Freitaler Astrologe Richard Stange, der von seiner Küche aus einen schönen Blick über die Stadt Freital hat, deutet für die Leser von Sächsische.de die Sterne für das Jahr 2021. © Egbert Kamprath

Richard Stange, vor 33 Jahren im Sternzeichen Löwe geboren, befasst sich seit seiner Jugend mit der Astrologie. Die Deutung der Sterne, deren Konstellationen er sich mit Computerprogrammen auf einem Bildschirm in seinem Wohnzimmer anzeigen lässt, ist seine große Leidenschaft. Der Freitaler, der von Beruf Informatiker ist, arbeitet bei der Deutschen Post in der Lutherstraße in Döhlen.

In der Silvesterausgabe der Sächsischen Zeitung 2019 gab er einige Prognosen für das vergangene Jahr, das sich letztlich als merkwürdig im doppelten Sinne erwies. Wir fragten Richard Stange, ob er mit seinen Vorhersagen richtig lag, und was die Sterne für dieses Jahr erwarten lassen.

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Herr Stange, Sie sprachen für 2020 über eine Zeit, in der man leicht seine Zuversicht verlieren kann und rechneten mit einer Vielzahl neuer Gesetze. So ist es doch tatsächlich gekommen, oder?

Das haben wir ja alle erlebt. Mich hat das nicht überrascht, die Corona-Krise stand in den Sternen. Zur Konjunktion von Saturn, der für Hartnäckigkeit und Einschränkungen steht, mit Pluto, dem Zerstörer, also dem Virus, gesellte sich der Jupiter, der Planet der Expansion. Verortet hatte ich die Manifestation der Transite um Ende März und wieder von Spätsommer bis Jahresende. Ich sprach von gesellschaftlichen und wirtschaftlich schwierigen Monaten, die uns bevorstehen, und einem zunehmenden Zweifel der Menschen an etablierten Strukturen. Mein Rat war, am besten sparsam und ausdauernd dieser Zeitqualität zu begegnen, denn mit Erfolgen und Optimismus sei allgemein nicht zu rechnen. Insgesamt also bin ich mit meiner damaligen Prognose für 2020 zufrieden, auch wenn es keine erfreuliche war.

Finden Sie auch für den sogenannten Lockdown, also den Stillstand, eine Entsprechung in den Sternen?

Ja, und auch zeitlich ziemlich genau. Am 22. März vergangenen Jahres trat der Saturn, der Blockierer, das erste Mal in den Wassermann, der für Freiheit und Demokratie steht. In diese Zeit fallen die ersten Beschränkungen. Bedingt durch seine Rückläufigkeit lief Saturn aber den Sommer über wieder im Steinbock, weshalb der Lockdown nur kurz anhielt. Gegenwehr gab es wenig, da mit Jupiter im Steinbock Vertrauen in staatliche Maßnahmen vorhanden war. Am 17. Dezember jedoch ist der Saturn endgültig in das Zeichen Wassermann eingetreten, wo er bis März 2023 laufen wird, was genau genommen für ein neues Zeitalter spricht. Unmittelbar nach dem Eintritt des Saturns in den Wassermann wurde der erneute harte Lockdown in Deutschland Realität.

Hätten die Politiker, wie es einst der Feldherr Wallenstein tat, mehr auf die Sterne achten sollen?

Natürlich wäre es besser gewesen, das Virus, also Pluto, und den Saturn schon im Januar sehr ernst zu nehmen und Maßnahmen zu treffen, da zu dieser Zeit Saturn erstmalig direkt über Pluto lief. Hier fehlte es unserer Politik an weiser Voraussicht.

Sie hatten auf Ihrer Homepage auch vor Unheil im Zusammenhang mit dem Mars gewarnt, wenn er ab Mai in das Zeichen der Fische wechselt.

Leider ist es so gekommen, denken wir nur an das Surfer-Unglück mit fünf Toten im Mai an der Nordsee in den Niederlanden. Die Ursache ist bis heute nicht geklärt. Oder an den Streit um Öl und Erdgas im Mittelmeer, der dazu führte, dass Griechenland und die Türkei Kriegsschiffe gegeneinander in Stellung gebracht haben.

Was für ein Jahr wird 2021?

War 2020 eher bedrückend und wenig optimistisch, würde ich das neue Jahr als spannungsgeladen bezeichnen.

Warum?

Mit Jupiter im Wassermann wird die Freiheit und Unabhängigkeit zum obersten Gut. Jupiter und Saturn werden über das Jahr im Quadrat zu Uranus im Stier laufen. Es wird eine Zeit werden, in der gegen jedwede Einschränkung und Verordnung heftig rebelliert wird, weil zum Beispiel Existenzen auf dem Spiel stehen. Den Höhepunkt der Eskalation erwarte ich um den 21. Januar und die Tage danach, die Sonne und der Mars werden diese Konstellation auslösen. Gefährlich sind auch die ersten Tage im August und der November. Die Rebellion könnte sich zudem in einer breiten Ablehnung neuester wissenschaftlicher Errungenschaften zeigen, zum Beispiel eines Impfstoffs. Jedenfalls sollte man wachsam sein. Von dieser Zeitqualität sind besonders die fixen Sternzeichen Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann betroffen.

Gibt es auch gute Aussichten?

Aber ja. Schöne Momente wird es um die zweite, dritte Märzwoche geben. Wer kann, sollte sich da ein paar Tage Auszeit nehmen und sich den schönen Dingen im Leben widmen. Von Mai bis August läuft der Jupiter kurz in das Zeichen Fische. Der Optimismus (Jupiter) wird grenzenlos (Fische) sein, deshalb denke ich, dass der Sommerurlaub am Meer gerettet ist.

Die Fragen stellte Thomas Morgenroth.

Mehr Infos gibt es im Internet auf der Webseite des Astrologen Richard Stange.

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