SZ + Freital
Merken

Bahnhof Potschappel bald besser zugänglich

Freital lässt den Eingang so umbauen, dass auch gehbehinderte Menschen bequemer ins Gebäude kommen. Außerdem wird ein Problem beseitigt.

Von Annett Heyse
 2 Min.
Teilen
Folgen
Der Eingangsbereich des Potschappler Bahnhofs wird barrierefrei und verkehrssicher ausgebaut.
Der Eingangsbereich des Potschappler Bahnhofs wird barrierefrei und verkehrssicher ausgebaut. © Stadt Freital

Im Eingangsbereich des Potschappler Bahnhofs haben Bauarbeiten begonnen. Wie Stadtsprecher Matthias Weigel mitteilte, soll der Zugang barrierefrei und sicherer werden. Zwar gab es bisher schon eine Rampe für gehbehinderte Menschen und Eltern mit Kinderwagen. Allerdings waren die Kurven so eng, dass diese Rampe nur schlecht nutzbar war.

Geplant ist nun, den Absatz vor den Eingangstüren nach vorn vergrößert. Das neue Podest wird mit einem Geländer nach vorn abgegrenzt und mittels Pflanzkübel optisch verschönt. Aufgrund des Denkmalschutzes müssen die alten Treppenstufen jedoch in den Bau integriert werden.

Der Zugang zum Bahnhofsgebäude kann dann barrierefrei über seitliche Rampen erfolgen. Weigel: "Die bisherige Lösung erlaubt das nur bedingt – mit Eröffnung des Bürgerbüros 2019 sind jedoch höhere Anforderungen an die Zugänglichkeit entstanden."

Außerdem wird mit dem Umbau auch die Verkehrssicherheit erhöht. Bisher führten die Treppen direkt auf die Fahrbahn. Dort ist zwar Tempo 30, doch gab es immer wieder Kritik daran, dass Fußgänger aus dem Bahnhof kommend direkt auf der Straße stehen.

Zuletzt hatte Stadträtin Lydia Engelmann (Mitte-Links-Fraktion) den Zustand angeprangert. Nun ist vorgesehen, die Fahrbahn einzuengen und zu verschwenken, sodass es zu einer Verkehrsberuhigung kommt. Zudem werden die Besucher des Bahnhofs links und rechts von den Eingangstüren über die angelegten Rampen geführt.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 32.000 Euro. Während der Arbeiten wird der Verkehr auf der Straße „Am Bahnhof“ an der Baustelle vorbeigeführt. Auf dem Platz des Handwerkes ist stellenweise ein Parkverbot eingerichtet. Die Bauarbeiten sollen, je nach Witterung, voraussichtlich bis zum 17. Dezember 2021 abgeschlossen sein.