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Freital

Freitals Freie Wähler kämpfen um Überweg

Die Einengung am Mehrgenerationenpark Zauckerode hat sich nicht bewährt. Doch einige Initiatoren wollen nicht aufgeben.

Ein Versuch, der nun beendet wurde: Die Engstelle vor dem Mehrgenerationenpark ist wieder abgebaut.
Ein Versuch, der nun beendet wurde: Die Engstelle vor dem Mehrgenerationenpark ist wieder abgebaut. © Andreas Weihs

Die Mehrheit hat entschieden: Die Einengung auf der Moritz-Fernbacher-Straße im Freitaler Wohngebiet Zauckerode ist wieder abgebaut. Das teilte die Stadtverwaltung auf Nachfrage mit. "Rund 50 Bürgermeinungen waren nach einem Aufruf bei der Stadtverwaltung eingegangen. Hier konnte festgestellt werden, dass ein Teil der Fußgänger die Querungshilfe über die Straße nicht nutzt und dass relativ wenig Passanten in diesem Bereich die Moritz-Fernbacher-Straße queren", sagte Matthias Weigel, Sprecher der Stadt. Auch Stadträte hätten sich gegen diese Lösung ausgesprochen. 

Zudem haben Geschwindigkeitskontrollen ergeben, dass sich der überwiegende Teil der Fahrer an die vorgeschriebenen 30 km/h hält. Weigel: "85 Prozent aller Kfz-Fahrer waren nicht schneller als 33 km/h gefahren." Auch sei in den letzten fünf Jahren hier kein Unfall passiert.

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Die Einengung auf Höhe des Mehrgenerationenparks wurde im Februar dieses Jahres eingerichtet, nachdem insbesondere die Freien Wähler mehr Sicherheit auf der Moritz-Fernbacher-Straße gefordert hatten. Vor allem ging es ihnen um die Kinder, welche in und aus Richtung Spielplatz die Straße an der Stelle queren. Allerdings hatten die Freien Wähler vorgeschlagen, einen Fußgängerüberweg anzulegen. Das hatte die Stadtverwaltung immer abgelehnt und bleibt bei dieser Position: "Aufgrund der geringen Fußgängerzahlen kann ein Fußgängerüberweg ebenso nicht eingerichtet werden. Dazu erfolgten auch Abstimmungen mit der Polizei", heißt es aus dem Rathaus.

Die Freien Wähler wollen das so nicht hinnehmen. "Wir werden weiter um den Überweg kämpfen", sagte Stadtrat René Neuber. 

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