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Violette Pracht am Freitaler Stadtrand

Auf den Feldern bei Wurgwitz blüht der Salbei. Allerdings ist der Farbtupfer von kurzer Dauer - aus einem Grund.

Ein bisschen wie in der Provence: Was hier blüht, ist allerdings Salbei und kein Lavendel.
Ein bisschen wie in der Provence: Was hier blüht, ist allerdings Salbei und kein Lavendel. © Egbert Kamprath

Von Weitem könnte man meinen, für einen Augenblick nach Südfrankreich versetzt worden zu sein. Doch was auf den Feldern bei Wurgwitz in diesen Tagen violett blüht, ist nicht Lavendel, sondern Salbei.

Die Bombastus AG ist nach eigener Aussage einer der größten europäischen Anbaubetriebe für mehrjährigen Salbei und produziert aus den Blüten, Blättern und Wurzeln verschiedene Naturheilmittel.

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Deshalb ist die violette Blütenpracht nur von kurzer Dauer. Anfang der Woche setzte sie ein, bereits Donnerstag erfolgte die Ernte.

Spezielle Technik für die Ernte

Die Blüten werden dabei mit spezieller Technik, Marke Eigenbau, geschnitten. Ein Luftstrom drückt die obersten Pflanzenteile gegen die Messer, sodass sie sorgsam gekappt werden können. So wird vermieden, dass die Blüten brechen oder gequetscht werden.

Mitunter ist die Ernte auch Handarbeit. Das war im vergangenen Jahr zum Beispiel der Fall, als aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit die Pflanzen nur wenige Blüten angesetzt hatten. Schwere Technik konnte damals nicht eingesetzt werden.

Dieses Jahr blüht der Salbei viel besser - der viele Regen im Frühjahr hat dem Salbei gutgetan.

Bereits seit 1904 produzieren die Bombastus-Werke Tees, Salben, Öle und Kräuteressenzen. Ab 1914 baut das Unternehmen selbst Salbei an. Die Felder befinden sich zwischen Wurgwitz und Oberhermsdorf.

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