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Freital
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Neues Rettungsboot für Freitaler Wasserwacht

Mit dem schnellen Fahrzeug erweitert sich das Einsatzspektrum der Katastrophenschützer vom Deutschen Roten Kreuz.

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Solch ein Boot gehört ab sofort der Wasserwacht Freital und soll bei Hochwasser im Landkreis eingesetzt werden können.
Solch ein Boot gehört ab sofort der Wasserwacht Freital und soll bei Hochwasser im Landkreis eingesetzt werden können. © DRK Landesverband Sachsen e.V. /

Freitals Rettungsschwimmer haben ihren Fuhrpark aufgerüstet: Ab sofort ist bei der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes ein neues Rettungsboot im Einsatz. Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) hatte bereits kürzlich am Bärwalder See vier neue Rettungsboote für Sachsen in Dienst gestellt, von denen eines nun die Katastrophenschutz-Wasserrettungsgruppe im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erhalten hat.

Damit können die Freitaler Wasserretter ihr Einsatzspektrum erheblich erweitern, heißt es seitens des Landratsamtes. "Mit diesem neuen Rettungsboot wird den ehrenamtlichen Einsatzkräften der DRK Wasserwacht Freital ein neues und vielseitig einsetzbares Einsatzmittel zur Verfügung gestellt, um insbesondere in Hochwasserlagen professionell helfen zu können", erklärt Landrat Michael Geisler (CDU).

Gerade die Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten würde den Rettern den Schutz der Betroffenen in Hochwasserlagen erheblich erleichtern. Das Boot kann bei Bedarf im gesamten Landkreis und auch darüber hinaus eingesetzt werden.

Mit dem modernen Aluminium-Gleitboot können die Taucheinsatztrupps der Katastrophenschutz-Einheiten Wasserrettung die bisher benutzten, technisch in die Jahre gekommenen Schlauch-Rettungsboote ersetzen. Die Rettungsboote des Typs RTB II wurden durch das sächsische Staatsministerium des Innern gekauft und den Landkreisen und kreisfreien Städten für den Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt.

Neben dem Taucheinsatz dient das Boot auch der Rettung und dem Bergen von Menschen und Tieren sowie der Versorgung von im Hochwasser eingeschlossenen Personen. Zum Aufgabenspektrum zählen auch die Mitwirkung bei der Bekämpfung von Hochwassern, Eisgefahren oder Umweltgefährdungen auf dem Wasser.