merken
Freital

Flussläufe werden gemäht

Entlang der Weißeritz geht es an den Wildwuchs. Auch junge Gehölze werden gestutzt. Dafür gibt es gute Gründe.

So schön grünt es im Sommer an der Weißeritz in Freital. Bei Hochwasser wird das aber zum Problem.
So schön grünt es im Sommer an der Weißeritz in Freital. Bei Hochwasser wird das aber zum Problem. © Karl-Ludwig Oberthuer

Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen führt in diesen Tagen an mehreren Flüssen im Bereich der oberen Elbe Grasmahd und Gehölzpflege durch. Unter anderem werden die Uferbereiche entlang der Roten und der Wilden Weißeritz sowie der Vereinigten Weißeritz gemäht.

"Ziel ist dabei, die Abflusskapazität der Gewässer und damit den Hochwasserschutz zu verbessern", heißt es aus der Landestalsperrenverwaltung.

TOP Reisen
TOP Reisen
TOP Reisen

Auf ins Weite, ab in die Erholung! Unsere Top Reisen der Woche auf sächsische.de!

An der Roten Weißeritz sind die Arbeiter zwischen Waldbärenburg und Freital unterwegs, um Gräser, Schilf und weiteren Grünwuchs zu stutzen. An der Wilden Weißeritz werden die Ufer in Tharandt zwischen der Straßenbrücke an der Pienner Straße dem Haus Dresdner Straße 26 gepflegt.

In Freital, wo die beide Flüsse sich vereinen, finden die Arbeiten ab der Somsdorfer Straße abwärts bis zu Dresdner Stadtgrenze statt. Auch auf Dresdner Flur erfolgt die Grünpflege, und zwar ab dem Bienertwehr bis zur Mündung in die Elbe.

Die Arbeiten kosten rund 300.000 Euro und sind mit der jeweils zuständigen Naturschutzbehörde abgestimmt.

Die Saison für Gehölzpflege und Baumfällungen beginnt in jedem Jahr Anfang Oktober und geht bis Ende Februar des darauffolgenden Jahres. "Dadurch werden die Vögel bei der Brut nicht gestört", teilt die Behörde mit.

Mehr zum Thema Freital