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Weißeritztalkliniken schränken Besuche ein

Aufgrund der steigenden Infiziertenzahlen mit dem Coronavirus gelten ab Montag neue Regeln an den Krankenhäusern in Freital und Dippoldiswalde.

Im Freitaler Krankenhaus gelten ab Montag verschärfte Regeln für Besucher, ebenso an der Klinik in Dippoldiswalde.
Im Freitaler Krankenhaus gelten ab Montag verschärfte Regeln für Besucher, ebenso an der Klinik in Dippoldiswalde. © Andreas Weihs

Die Weißeritztalkliniken in Freital und Dippoldiswalde sehen sich gezwungen, die Regeln für Besucher wieder zu verschärfen. Grund sind die im Landkreis steigenden Zahlen von Menschen, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde. Ab Montag ist deshalb nur noch ein Besucher pro Patient und Tag gestattet. Dieser darf sich nur zwischen 14.30 und 17.30 Uhr im Haus aufhalten. Das teilte eine Kliniksprecherin mit.

Die Besucher werden gebeten, sich zunächst am Empfang zu melden und dort ihre persönlichen Daten zu hinterlassen. Nur so könne man im Nachhinein mögliche Infektionsketten nachvollziehen, heißt es weiter. Außerdem müsste jeder einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Gar keine Besucher sind in der Notaufnahme zugelassen.

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Mehr soziale Kontakte bedeuten auch immer ein größeres Infektionsrisiko, heißt es seitens der Klinik. „Deshalb bitten wir darum, dass sich alle Besucher an die geltenden Besucherregelungen, sowie Abstands- und Hygieneregeln halten, denn unser Anliegen ist es, unsere Patienten, ebenso wie unsere Mitarbeiter, vor einer Ausbreitung des Covid-19-Virus zu schützen“, betont Klinikgeschäftsführer Dirk Köcher. 

Mittlerweile steige auch wieder die Angst, sich im Krankenhaus behandeln zu lassen. Entwickelt wurde deshalb ein Helios-Sicherheitskonzept, welches zehn Maßnahmen umfasst, die Erkrankte, Besucher und Mitarbeiter vor Corona schützen. Köcher: "Die Angst vor einem Besuch in der Notaufnahme oder Klinikaufenthalt kann fatale Folgen haben, zum Beispiel, wenn ein leichter Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht schnell und sicher behandelt wird."

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