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Weltstadt-Sensationen in Freital

Heimatgeschichte - 1928/29: das Sarrasani-Chapiteau auf dem Neumarkt, die Berliner Revuen im Capitol.

Von Heinz Fiedler
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Werbung ist für einen Zirkus das halbe Leben. Selbst Superunternehmen wie Sarrasani sind auf Reklame angewiesen. Alle acht Vorstellungen waren restlos ausverkauft.
Werbung ist für einen Zirkus das halbe Leben. Selbst Superunternehmen wie Sarrasani sind auf Reklame angewiesen. Alle acht Vorstellungen waren restlos ausverkauft. © SZ-Archiv

Das kann doch nicht wahr sein! Als die Freitaler Mitte November 1928 das Tageblatt aufschlagen, was leuchtet ihnen entgegen? Eine ganzseitige Annonce mit der knalligen Überschrift „Freital wird Weltstadt“. Natürlich fühlen sich die Leute auf den Arm genommen. Dennoch, von Neugier geplagt, studieren sie den ausführlichen Begleittext. Und da heißt es, dass Freital deshalb zur Weltstadt wird, weil „Sarrasani“ kommt, mit „seiner schönsten Schau zweier Welten, mit einer 25.000 Quadratmeter großen Zeltstadt, mit 192 Autolastzügen, 600 Männern und Frauen sämtlicher Rassen, Farben, Nationen und 471 Tieren aller Zonen.“ Sensationen am Windberg, die als willkommene Beigabe zum Geschehen in der Manege der einheimischen Geschäftswelt erhebliche Umsätze bringen werden. Sarrasani sollte sich nicht verrechnet haben.

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