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Freital

Zusatzschilder unter Freitals Straßennamen

Etliche Straßen wurden nach prominenten Einwohnern benannt, die heute vergessen sind. Eine Kampagne will jetzt die Wissenslücken schließen.

Bauamtsleiter Silvio Messerschmidt (l.) und Bauhofleiter Jens Straube kümmern sich um die Zusatzinfos zu den Straßennamen.
Bauamtsleiter Silvio Messerschmidt (l.) und Bauhofleiter Jens Straube kümmern sich um die Zusatzinfos zu den Straßennamen. © Stadt Freital

Wer war wohl jener Oppel, nach dem eine Straße in Zauckerode benannt wurde? Über den Bergrat, der einst die Königlichen Steinkohlenwerke gründete, klärt jetzt ein neues Schild auf. Schwarz auf Weiß sind die Lebensdaten des Mannes sowie seine Verdienste unter dem eigentlichen Straßenschild zu lesen.

Die Daten wurden kürzlich dort angebracht, ebenso bekamen weitere Straßen mit Erläuterungen zu ihren Namenspatronen eine solche Tafel. Schilder hängen beispielsweise jetzt an der Moritz-Fernbacher-Straße in Zauckerode und auch am Benjamin-Thomae-Weg in Pesterwitz.

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Gründer der Steinkohlenwerke

Die heimatgeschichtliche Aufklärungskampagne geschieht im Rahmen von 100 Jahre Freital. "Die Idee zu der Aktion wurde im Rahmen der Vorbereitungen auf den Stadtgeburtstag entwickelt. Freitalerinnen und Freitaler hatten vorgeschlagen, den Hintergrund von Straßennamen zu erklären", heißt es dazu aus dem Rathaus. Insbesondere solle auf historische Zusammenhänge hingewiesen werden, die das Gesicht der Stadt mitgeprägt haben.

So erfährt man nun quasi im Vorbeigehen, dass der Bergrat Karl Wilhelm von Oppel von 1767 bis 1833 gelebt hat und 1806 die Königlichen Steinkohlewerke Zauckerode gegründet wurden.

Wie die Stadtverwaltung weiter mitteilte, sollen im Laufe des Festjahres noch weitere Zusatzschilder angebracht werden. Dazu können die Bürger auch gerne Vorschläge per Mail oder Telefon einreichen.

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