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Freitaler Kitas nicht vom Streik betroffen

Trotz anderslautender Ankündigung legte am Dienstag kein Erzieher die Arbeit nieder. Neue Streiks werden erwartet.

© Symbolbild: dpa

Von Tobias Winzer

Freital. Der Streikaufruf der Gewerkschaft „dbb beamtenbund und tarifunion“ für die städtischen Kitas in Freital ist am Dienstag ins Leere gelaufen. Wie Rathaussprecher Matthias Weigel mitteilte, habe es aus den Einrichtungen keine Mitteilungen zu einer Streikbeteiligung gegeben. Insofern sei der reguläre der Betrieb in den städtischen Kitas gewährleistet.

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Am 15. April steht in Potsdam die dritte Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen an. Die Gewerkschaften wollen zuvor den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Vom Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen (TVöD) sind insgesamt etwa 2,6 Millionen Beschäftigte betroffen. Die Gewerkschaften fordern eine Entgelterhöhung von sechs Prozent, mindestens 200 Euro monatlich, eine Erhöhung der Auszubildendenvergütung und Praktikantentgelte um 100 Euro pro Monat, Wiederinkraftsetzung der Übernahmeregelung und eine Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten.

Wegen der anstehenden Tarifverhandlungen ist mit weiteren Streiks zu rechnen – wahrscheinlich am Freitag. Für diesen Tag werden die mitgliederstarken Gewerkschaften Verdi und GEW wohl zum ganztägigen Warnstreik aufrufen. Ob auch Freital davon betroffen ist, wird frühestens am Mittwoch feststehen. „Wir hoffen rechtzeitig um genauere Informationen, damit wir informieren und eine Notbetreuung organisieren können“, so Bürgermeister Peter Pfitzenreiter. „Trotz des Streikes möchte ich an die Verantwortung aller Beteiligten zum Wohle unserer Kinder appellieren.“